Formel 1

Jos Verstappen mit guten Nachrichten nach überraschendem Red Bull-Test

Jos Verstappen mit guten Nachrichten nach überraschendem Red Bull-Test
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Regel-Umbruch und kaum Probleme mit dem ersten eigenen Motor: Red Bull mit Rückenwind ins neue Zeitalter

Red Bull und Max Verstappen scheinen einen exzellenten Start in die Vorbereitungen auf die neue Formel 1-Saison hingelegt zu haben. Nach Wochen intensiver Tests in Barcelona und Bahrain dringen positive Signale aus dem Lager von Red Bull nach außen.

Jos Verstappen bezeichnete die Leistungen seines Sohnes und des Teams als „vielversprechend“ und zeigte sich zufrieden mit dem neuen Material.

Die Wintertests standen ganz im Zeichen einer einschneidenden Reglement-Änderung, der größten in der Formel 1 seit Jahren. Für viele Teams blieb daher abzuwarten, wie sich ihre neuen Boliden unter den neuen Regeln verhalten würden.

Bei Red Bull war diese Herausforderung besonders groß. Das Team aus Milton Keynes musste nicht nur ein komplett neues Chassis entwickeln, den RB22, sondern arbeitete gleichzeitig an einem eigenen Motorenprojekt in Zusammenarbeit mit Ford unter dem Namen Red Bull Powertrains.

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Nur Hadjar von kleineren Störungen betroffen

Dennoch scheinen diese großen Veränderungen keine negativen Auswirkungen gehabt zu haben. Der RB22 hinterließ bei den Tests einen soliden Eindruck, wobei besonders die Zuverlässigkeit und die Balance hervorstachen.

Während viele Teams mit technischen Kinderkrankheiten zu kämpfen hatten, verlief die Vorbereitung bei Red Bull überwiegend reibungslos. Lediglich der junge Franzose Isack Hadjar hatte mit einigen Unterbrechungen in seinem Testprogramm zu tun, was sich jedoch als kaum ins Gewicht fallend herausstellte.

Auffallend war vor allem die konstante Pace des Autos, auch bei Longruns. Mit bestimmten Benzinmengen war der RB22 sogar schneller als erwartet.

Dies sorgte im Fahrerlager für hochgezogene Augenbrauen, da Red Bull damit zu untermauern scheint, dass das Team die neuen Aerodynamik-Regeln bereits bestens verstanden hat.

Auch der Motor beeindruckte. Das Aggregat von Red Bull Powertrains und Ford zeigte keinerlei Schwächen. Der Top-Speed stimmte, die Energierückgewinnung funktionierte reibungslos und das Gesamtpaket wirkte kraftvoll und zuverlässig.

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Max Verstappen selbst spulte problemlos eine hohe Anzahl an Runden ab, was das Team mit wertvollen Daten für den ersten Grand Prix versorgt. Jos Verstappen äußerte sich gegenüber dem französischsprachigen belgischen Sender RTBF vorsichtig optimistisch.

„Man kann es nie sicher wissen. Man sieht nie, was wirklich hinter den Tests steckt, aber ich muss sagen, dass ich mit den Abläufen zufrieden bin.“

„Vor allem, wenn wir uns den Motor ansehen. Er ist kraftvoll und zuverlässig. Beim ersten Rennen werden wir sehen, wo wir wirklich stehen.“

Obwohl Red Bull also noch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt zu haben scheint, sind die Signale ermutigend. Jos Verstappen resümiert:

„Wir sind zufrieden. Ein paar kleine Probleme gab es, aber das ist normal.“

„Es müssen immer Dinge angepasst werden, aber im Moment funktioniert es ausgezeichnet. Es werden viele Kilometer gefahren, das ist also vielversprechend.“

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