Formel 1

Zoff bei Mercedes: Kimi Antonelli in Sorge nach deutlicher Ansage für George Russell

Zoff bei Mercedes: Kimi Antonelli in Sorge nach deutlicher Ansage für George Russell

Mercedes im Aufwind: Schlägt Antonelli-Hype jetzt in ein Luxusproblem für Russell um?

David Coulthard ist der Meinung, dass George Russell seinen Ansatz ändern muss, da Kimi Antonelli ihn in der Meisterschaft derzeit überflügelt. Der Schotte, der selbst neun Jahre in der Formel 1 aktiv war, stellt klar, dass Russell aufhören muss, der nette Kerl zu sein, nachdem der Titelkampf innerhalb des eigenen Teams eskaliert ist.

Russell startete als Topfavorit in die Saison und gewann das Auftaktrennen in Australien überzeugend. Doch danach übernahm Andrea Kimi Antonelli mit zwei aufeinanderfolgenden Siegen in China und Japan die Führung und die Favoritenrolle. Nach drei Rennen liegt Russell neun Punkte hinter seinem Teamkollegen zurück.

Pech spielte dabei eine Rolle, denn in Japan kam Russell genau eine Runde vor dem Safety-Car zum Stopp, was ihn den Sieg kostete. Aber Antonelli hat auch schlichtweg bewiesen, dass er den Speed und die mentale Stärke besitzt, um Chancen zu nutzen, wenn sie sich bieten.

„Wenn ich George Russell wäre, wäre das jetzt eine Kriegszone. Er darf nicht mehr den netten Jungen spielen“, so David Coulthard im Up To Speed-Podcast.

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Benötigt Antonelli einen Mentaltrainer?

Er verwies zudem auf ein von Mercedes veröffentlichtes Interview, in dem Toto Wolff sowohl versuchte, Russell aufzumuntern, als auch Antonelli gratulierte. Für Coulthard verdeutlichte dies, wie nuanciert die Dynamik innerhalb des Teams mittlerweile geworden ist.

Die größte Schwachstelle von Antonelli sind bislang seine Starts. In Japan fiel er von der Pole Position durch eine misslungene Kupplungseinstellung auf den sechsten Platz zurück. Ex-Pilot Ralf Schumacher glaubt, dass der junge Italiener hier zusätzliche Unterstützung gebrauchen könnte.

„Er wirkt bei den Starts sehr nervös und hat Angst, Fehler zu machen, da der Druck relativ hoch ist“, erklärt Schumacher.

„Er hatte die Einstellungen am Lenkrad vergessen und musste hoffen, dass es dieses Mal funktionieren würde. Aber es hat erneut nicht geklappt.“

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„Man muss ein System finden, das für ihn noch einfacher ist. Lichter, die anzeigen, wann und wie man Kupplung und Gaspedal bedienen muss.“

„Vielleicht sogar einen Mentaltrainer. Der Junge ist 19 Jahre alt. Jeder schaut auf ihn und jetzt besteht auch noch die Chance, dass er bald Weltmeister wird.“

„Stellen Sie sich vor, was er gerade durchmacht. Vor allem mit Toto Wolff, der ihm die Chance gegeben hat und dem er weiterhin beweisen will, dass er es verdient.“

„Aber jeder Sieg wird ihm mehr Selbstvertrauen geben und die Fehler werden im Laufe der Zeit weniger werden“, so Ralf Schumacher im Backstage Boxengasse-Podcast.

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