Formel 1 Wutausbruch von Verstappen: Formel 1 sagt Meeting kurzfristig ab Von A. Schenk 17. März 2026 F1-News Formel 1 Großer Preis von China Max Verstappen Max Verstappen hadert mit neuem Reglement: Weltmeister steht mit seiner Kritik zunehmend isoliert da Max Verstappen findet vorerst kein Gehör in seinem Kampf gegen das neue Formel 1-Reglement. Ein wichtiges Meeting, in dem die Regeln für 2026 evaluiert werden sollten, wurde nämlich abgeblasen. Diese Zusammenkunft war für die Zeit nach dem Grand Prix von China geplant und sollte die erste Gelegenheit bieten, bei der die Teams, die FIA und die FOM das neue Regelwerk besprechen und eventuell schnelle Anpassungen vornehmen konnten. Vor allem nach den Wintertests und der Kritik aus Australien bestand hierzu großer Bedarf. Doch laut aktuellen Berichten wurde dieses Meeting nun gestrichen. Der Grund? Das Rennwochenende in China lieferte ein positiveres Bild als erwartet. Sowohl das Sprintrennen als auch der Grand Prix selbst wurden als unterhaltsam eingestuft, weshalb die F1-Bosse vorerst keinen Grund sehen, übereilt einzugreifen. Das dürfte Verstappen sauer aufstoßen. Der viermalige Weltmeister ist einer der schärfsten Kritiker der neuen Regeln, in denen elektrische Energie und das Batteriemanagement eine deutlich größere Rolle spielen. Seiner Meinung nach führt dies zu unnatürlichem Racing. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Die Probleme sind politischer Natur „Ich denke, dass die FIA und die FOM verstehen, woher wir Fahrer kommen. Ich spreche da wohl für die meisten Piloten.“ Er weist darauf hin, dass nicht jeder klagt. Vor allem Teams, die gewinnen, haben wenig Grund, Veränderungen zu fordern. „Einige werden sagen, dass es großartig ist, weil sie gewinnen. Das ist logisch. Wenn man einen Vorteil hat, warum sollte man ihn aufgeben?“ Dennoch äußert Verstappen seine Meinung gewohnt deutlich. „Wenn man mit den meisten Fahrern spricht: Das ist nicht das, was wir wollen. Und ich glaube auch nicht, dass es das ist, was die echten F1-Fans sehen wollen.“ Der Niederländer ging in seiner Kritik sogar noch einen Schritt weiter. „Es wird den Sport letztendlich kaputtmachen. Die Probleme werden zurückkommen und jedem in den Hintern beißen.“ Laut ihm ist das Problem auch politischer Natur. Teams mit einem Vorteil, wie etwa Mercedes zum jetzigen Zeitpunkt, haben wenig Interesse an schnellen Änderungen. „Es ist Politik. Einige Teams haben jetzt einen Vorteil und wollen diesen natürlich nutzen.“ Vorerst scheint die Formel 1 jedoch eine abwartende Haltung einzunehmen. Mit weiteren Daten aus den kommenden Rennen, darunter Japan, wollen sich die Entscheidungsträger erst ein vollständigeres Bild verschaffen, bevor eventuell eingegriffen wird. Zudem verschafft der Wegfall der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien zusätzliche Zeit, um im Hinblick auf Miami alles zu evaluieren. Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“