Formel 1

Warum Max Verstappens Nürburgring-Anfrage bei Red Bull zunächst für Alarmstimmung sorgte

Warum Max Verstappens Nürburgring-Anfrage bei Red Bull zunächst für Alarmstimmung sorgte
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 11: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing prepares to drive in the garage during day one of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 11, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202602115400 // Usage for editorial use only //

Max Verstappen am Wochenende auf der Nordschleife: Vorbereitung auf 24h-Rennen am Nürburgring laut Weltmeister schon lange geplant

Max Verstappen erweitert weiterhin seinen Horizont abseits der Formel 1 und geht am kommenden Wochenende erneut auf dem Nürburgring an den Start. Doch laut Helmut Marko hätte nicht viel gefehlt und der Niederländer wäre dort einst mit einem F1-Auto gefahren – ein Vorhaben, das letztlich unterbunden wurde.

Verstappens Faszination für die Nordschleife begann bereits vor Jahren. Was mit einem geheimen Test unter Pseudonym startete, entwickelte sich zu einer ernsthaften Ambition für Einsätze in Langstreckenrennen, mit dem ultimativen Ziel, beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring anzutreten.

Auffallend ist, dass er ursprünglich sogar noch einen Schritt weiter gehen wollte. Der vierfache Weltmeister träumte davon, mit einem Formel-1-Boliden von Red Bull über die berüchtigte Grüne Hölle zu jagen.

„Schon vor Jahren war Max total begeistert von der Nordschleife“, sagt Marko.

LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring

Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring

Verstappen wollte im Formel-1-Auto auf die Nordschleife

„Er wollte einen Demorun mit einem Formel-1-Auto absolvieren. Aber bei mir schrillten sofort alle Alarmerglocken.“

Laut Marko steckte dahinter jedoch mehr als nur ein bloßer Showrun.

„Er hatte die Runde von Timo Bernhard gesehen und wollte diesen Rekord mit einem Red Bull angreifen. Das war mir viel zu gefährlich, also habe ich es verboten.“

Die Nordschleife gilt als eine der anspruchsvollsten und riskantesten Rennstrecken der Welt, und moderne F1-Autos sind schlichtweg nicht dafür ausgelegt. Inzwischen teilt Verstappen diese Meinung selbst und konzentriert sich auf den GT3-Sport, in dem er auf dieser Strecke tatsächlich Rennen bestreiten kann.

Artikel geht weiter unter dem Bild.

Seine ersten Erfahrungen dort hinterließen sofort Eindruck. Schon während seiner ersten Runden verblüffte er seinen Instrukteur, und bei seinem Debüt in der Nürburgring Endurance Series fuhr er direkt einen dominanten Stint mit einem Vorsprung von mehr als einer Minute heraus.

Dennoch vermutet Marko, dass Verstappen immer noch etwas im Hinterkopf hat.

„Er ist ein Racer der alten Schule. Ich glaube, dass dieser Rundenrekord immer noch irgendwo in seinem Kopf herumgeistert.“

Vorerst liegt der Fokus darauf, Erfahrung zu sammeln und sich auf das 24-Stunden-Rennen im weiteren Verlauf des Jahres vorzubereiten. Aber bei Verstappen weiß man: Wenn irgendwo eine Herausforderung wartet, wird er früher oder später versuchen, sie anzunehmen.

George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“

Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“

Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden

Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden

Neueste Nachrichten

Mehr Nachrichten lesen