Formel 1

Verstappen-Schwager mit Enthüllung: Max hat das nicht erwartet

Verstappen-Schwager mit Enthüllung: Max hat das nicht erwartet
MELBOURNE, AUSTRALIA - MARCH 08: Sixth placed Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing is interviewed during the F1 Grand Prix of Australia at Albert Park Grand Prix Circuit on March 08, 2026 in Melbourne, Australia. (Photo by Andy Hone/LAT Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603080228 // Usage for editorial use only //

Max Verstappen weiß wie kein Zweiter, worauf es für den Erfolg eines Formel-1-Teams ankommt.

Der Niederländer stand bereits 71 Mal auf der obersten Stufe des Podiums und hat zu Hause in der Vitrine vier Pokale als Weltmeister stehen. Dennoch ist es für 2026 noch schwer abzuschätzen, wo sich Verstappen in der Hackordnung einreihen wird; klar ist jedoch, dass er sich derzeit noch nicht mit Mercedes messen kann.

Nelson Piquet Jr. ist der Schwager des viermaligen Weltmeisters. Er weiß zu berichten, wie die ersten Erfahrungen des Niederländers waren, bevor der Formel-1-Tross in Fahrt kam. Verstappen soll während der Testphase positiv vom RB22 überrascht gewesen sein.

Max Verstappen hat sich mit seinen vier gewonnenen Weltmeistertiteln seine Sporen als absolutes Maß der Dinge in der Königsklasse des Automobilsports redlich verdient. Im Jahr 2025 musste er den WM-Titel mit zwei Punkten Rückstand Lando Norris überlassen, doch das Comeback von Verstappen galt als denkwürdig.

Der Niederländer schaffte es, einen Rückstand von mehr als 100 Punkten wettzumachen. Am Ende sollte es für Verstappen jedoch nicht reichen. Seinen fünften WM-Titel in Folge konnte er trotz seiner historischen Aufholjagd nicht unter Dach und Fach bringen.

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Red Bull hatte eine gute erste Woche

Im Jahr 2026 fingen alle Teams wieder bei Null an, weshalb die Erwartungen für die kommende Saison extrem hoch sind. Für Red Bull Racing erwies sich dies als besonders harte Nuss, da das Team zum ersten Mal in seiner Renngeschichte den eigenen Motor entwickeln musste.

Nach zwei Rennen scheint dies vorerst eine zu große Hürde gewesen zu sein. Verstappen hat mit massiven Problemen zu kämpfen und sammelte in Australien und China lediglich acht WM-Punkte. Die Batterieeinheit funktioniert bei dem Niederländer nicht ordnungsgemäß, der in China seinen Boliden wegen eines technischen Defekts vorzeitig abstellen musste.

In der Vorbereitung sah es noch danach aus, als hätte Red Bull einen Volltreffer gelandet. Während des Shakedowns in Barcelona und der Testfahrten in Bahrain wurden keine gravierenden Mängel am RB22 und dem DM01-Antrieb festgestellt.

Schwager Nelson Piquet Jr. berichtet über die erste Testwoche von Verstappen. Der in Deutschland geborene Brasilianer hörte, dass Verstappen zu diesem Zeitpunkt noch positiv überrascht war. Dennoch betont er auch, dass Verstappen schon damals oft vorsichtig blieb.

„Nein, er war überrascht, dass das Auto schon ziemlich viele Runden abgespult hatte.“

„Max hat manchmal eine pessimistische Sichtweise, weißt du? Aber er sagte: Nein, wir sind mehr als 100 Runden gefahren“, erzählt Piquet Jr. in seinem Podcast Pelas Pistas.

Piquet wusste allerdings schon damals, dass die erste Testwoche wenig über den reinen Speed aussagt. Auch Mercedes präsentierte sich in Barcelona bereits in Topform, wie Piquet beobachtete. Es überrascht ihn daher nicht, dass der deutsche Rennstall aktuell gut sortiert ist.

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