Formel 1 Verstappen behält recht: „Das habe ich schon 2023 gesagt, aber niemand wollte hören“ BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 18: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing and Gabriel Bortoleto of Brazil and Audi Revolut F1 Team during the press conference on day one of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 18, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Kym Illman/Getty Images) Von A. Schenk 21. Februar 2026 Andrea Stella F1-News Formel 1 Max Verstappen Herausforderung 2026-Autos: Viele Fahrer vor Problemen – Max Verstappen behält erneut recht Max Verstappen hat erneut deutliche Kritik am neuen Formel-1-Reglement für 2026 geäußert und betont, dass er die aktuellen Probleme bereits vor Jahren vorausgesagt habe. Der Niederländer fühlt sich durch die Unterstützung bestärkt, die er hinter den Kulissen von mehreren Kollegen erhält, auch wenn er einer der wenigen bleibt, die sich öffentlich so deutlich äußern. „Ich habe einfach meine ehrliche Meinung gesagt, und das muss erlaubt sein“, sagte Verstappen zu Beginn der zweiten Testwoche in Bahrein. Auf die Frage, ob er nach seiner „Formel E auf Steroiden“-Aussage in der Vorwoche negative Reaktionen von der FIA oder anderen Funktionären erhalten habe, fiel seine Antwort kurz aus. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Verstappen sieht sich nicht als Ausnahme „Nein, nichts gehört. Und selbst wenn es so wäre, ist es mir ehrlich gesagt ziemlich egal.“ Laut Verstappen teilen viele Fahrer seine Sorgen, formulieren diese jedoch diplomatischer. „Die meisten denken genauso darüber“, sagte er. Als ein niederländischer Journalist anmerkte, dass es auch ein Lager gebe, das die neuen Autos positiv sieht – mit Lando Norris als Beispiel -, reagierte Verstappen schlagfertig. „Dieses eine Lager ist eher ein kleines Partyzelt. Der Rest steht in einem sehr großen Zelt.“ Verstappen räumt ein, dass er sich vielleicht extremer ausdrückt als andere. „Aber das liegt auch daran, dass es mir nicht so viel ausmacht, was andere davon halten.“ McLaren-Teamchef Andrea Stella benannte nach der ersten Testwoche drei große Sorgenpunkte. Artikel geht weiter unter dem Bild. Das Fehlen der MGU-H mache Starts schwierig, die Geschwindigkeitsunterschiede auf der Geraden seien durch Lift-and-Coast gefährlich und das Überholen werde seiner Meinung nach zu schwierig. Verstappen stimmt zwei dieser drei Punkte zu. „Die letzten beiden, ja“, sagte Verstappen. „Aber das habe ich schon 2023 gesagt. Man kann das jetzt zwar zur Sprache bringen, aber vielleicht hätten sie sich als Team etwas früher darum kümmern müssen.“ Bezüglich der Startthematik zeigt er weniger Verständnis. „Das ist eine bewusste Entscheidung, die man mit dem Turbo trifft. Wenn man damit Probleme hat, dann startet man eben aus der Boxengasse. Dann steht man niemandem im Weg.“ Während eines Pressetermins in Österreich im Jahr 2023 äußerte Verstappen bereits nach den ersten Simulator-Runs mit dem 2026er-Konzept seine Bedenken. Er prognostizierte unter anderem zusätzliches Herunterschalten auf den Geraden und frühzeitiges vom Gas gehen, um Energie zurückzugewinnen. Genau das ist nun Realität. „Als ich das sagte, erntete ich sofort Kritik: ‘Nein, so wird es nicht kommen.’ Aber jetzt zeigt sich, dass es zu 90 Prozent eben doch so ist“, sagte er in Bahrein. „Man konnte das aus meilenweiter Entfernung kommen sehen.“ Laut Verstappen sitzt das Problem tiefer als nur bei der Umsetzung. „Vielleicht stimmt das ganze Konzept einfach nicht. Es ist nicht effizient genug.“ „Es wird wohl etwas besser werden, aber nicht so, dass man denkt: ‘Ja, jetzt passt plötzlich alles.’“ „Es sei denn, man ändert natürlich die Regeln, aber das liegt nicht an mir.“ Auf die Frage, ob solche Änderungen überhaupt möglich seien, antwortete er: „Alles ist möglich. Wenn man es als Sicherheitsproblem darstellt, kann man sehr viel ändern. Aber ob das realistisch ist? Keine Ahnung.“ „Ich habe mit niemandem darüber gesprochen.“ Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“