Formel 1 Spekulationen beendet: Mercedes will Gehaltsforderungen von Max Verstappen nicht erfüllen Von A. Schenk 3. April 2026 F1-News Formel 1 Max Verstappen Mercedes Red Bull Toto Wolff Ob auf oder neben der Strecke: Max Verstappen sorgt als Fahrer und Persönlichkeit täglich für Schlagzeilen – wie im Vorjahr, als er mit Mercedes flirtete. Max Verstappen hätte im vergangenen Jahr die Option gehabt, zu Mercedes zu wechseln. Damals sah der viermalige Weltmeister aus verschiedenen Gründen noch davon ab. Dabei spielte das Gehalt eine bedeutendere Rolle, als bislang bekannt war. Verstappen führte Gespräche mit Toto Wolff, doch seine leistungsbezogene Ausstiegsklausel bei Red Bull wurde nie aktiv. Dass jedoch überhaupt mit Mercedes verhandelt wurde, macht deutlich, dass es mehrere Wege aus seinem Vertrag bei Red Bull gab. Letztlich entschied sich der Niederländer für seine persönliche Freiheit, seine GT3-Aktivitäten fortzusetzen, und für das höhere Gehalt, das Red Bull ihm bietet. Der Niederländer verdient bei seinem aktuellen Team nämlich stolze 68 Millionen Euro pro Jahr. Mercedes konnte nie garantieren, mit dieser Summe gleichzuziehen. George Russell unterschrieb bei den Silberpfeilen eine Verlängerung für etwa 34 Millionen Euro pro Jahr, was die finanzielle Diskrepanz verdeutlicht. Lies auch: Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Für Mercedes ist Verstappen derzeit keine Notwendigkeit Motorsport Italia-Journalist Roberto Chinchero stellt fest, dass Verstappens Sicht auf das aktuelle Reglement vermutlich anders ausfalle, wenn er im Mercedes säße, mit dem Russell und Kimi Antonelli momentan das Feld dominieren. Antonelli gewann inzwischen zwei Rennen in Folge, was Wolffs Vertrauen in den jungen Italiener zu rechtfertigen scheint. Russell hat zudem über eine Leistungsklausel in seinem Vertrag die Kontrolle über seine Zukunft nach 2026 selbst in der Hand. Wolff schloss eine Verpflichtung von Verstappen zuletzt aus, und obwohl solche Aussagen nicht immer als endgültig betrachtet werden müssen, wird es intern nicht einfacher, diese massiven Ausgaben zu rechtfertigen. Mercedes hat keine dringende Notwendigkeit, den teuersten Fahrer der Welt unter Vertrag zu nehmen, solange sie mit der aktuellen Besetzung komfortabel an der Spitze mitfahren. Zuletzt tauchten Berichte auf, wonach Verstappen fest entschlossen sei, zu Mercedes zu wechseln und notfalls ganz mit der Formel 1 aufzuhören, sollte dieser Schritt nicht möglich sein. Ob dieses Szenario Realität wird, hängt davon ab, wie sich Red Bull in den kommenden Monaten entwickelt und ob das Reglement in einer Weise angepasst wird, die ihm wieder mehr Fahrspaß garantiert. Lies auch: Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Lies auch: Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Formel 1 Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Formel 1 Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Formel 1 F1-Pilot schlägt nach 50G-Crash Alarm: „Wir sind gewarnt“ Formel 1 Max Verstappen erhält Warnung vor Nürburgring-Rennen: „Nicht drängeln“ Formel 1 Jos Verstappen warnt vor Red Bull-Chaos: „Das Team bricht auseinander!“