Formel 1

Saudi-Arabien bot Raketen im Tausch gegen F1-Rennen an

Saudi-Arabien bot Raketen im Tausch gegen F1-Rennen an
JEDDAH, SAUDI ARABIA - MARCH 07: A general view over the circuit as Charles Leclerc of Monaco drives the (16) Ferrari SF-24 on track during practice ahead of the F1 Grand Prix of Saudi Arabia at Jeddah Corniche Circuit on March 07, 2024 in Jeddah, Saudi Arabia. (Photo by Rudy Carezzevoli/Getty Images)

Formel 1: Ruhiger April steht bevor – Saudi-Arabien kämpfte vergeblich um einen Renntermin

Die Formel 1 hat die Grands Prix von Bahrein und Saudi-Arabien aufgrund der anhaltenden Sicherheitslage im Nahen Osten gestrichen. Angesichts der Kriegswirren in der Region wurde es nicht länger für möglich gehalten, die Grands Prix im April auf verantwortungsvolle Weise durchzuführen.

Berichten zufolge versuchte Saudi-Arabien alles, um die Absage des Grand Prix noch zu verhindern. Das Land soll sogar angeboten haben, ein spezielles Raketenabwehrsystem rund um den Stadtkurs in Jeddah zu installieren, um so die Sicherheit zu garantieren.

Der Vorschlag eines Raketenabwehrsystems reichte jedoch nicht aus, um die Formel 1 oder die FIA zu überzeugen. FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem betonte, dass die Sicherheit immer an erster Stelle stehen müsse.

„Wir werden die Sicherheit und das Wohlergehen aller Beteiligten innerhalb unseres Sports immer an die erste Stelle setzen. Nach sorgfältiger Abwägung war dies die richtige Entscheidung.“

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Bereits 2022 gab es einen Zwischenfall

Die Bedrohung in der Region ist real. Seit Ausbruch des Konflikts waren sowohl Bahrein als auch Saudi-Arabien bereits Ziel von Raketen- und Drohnenangriffen. Zudem war der Sport im Nahen Osten schon früher mit einer derartigen Situation konfrontiert.

Im Jahr 2022 wurde während des Rennwochenendes in Jeddah eine Ölanlage getroffen, woraufhin intern Diskussionen über die Fortführung des Rennens entbrannten. Ralf Schumacher war damals als Experte vor Ort, konnte die Entscheidung zum Weitermachen nicht mittragen und verließ Saudi-Arabien vorzeitig.

Dieses Mal wurde bewusst entschieden, kein Risiko einzugehen und die Rennen mit reichlich Vorlauf abzusagen. Dadurch entsteht nun jedoch eine ungewöhnlich lange Pause im Formule 1-Kalender.

Nach dem Grand Prix von Japan Ende März ruht der Betrieb in der Formel 1 durch die Absagen von Bahrein und Saudi-Arabien für mehr als einen Monat, bevor die Weltmeisterschaft am ersten Mai-Wochenende in Miami fortgesetzt wird.

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