Formel 1

René van der Gijp rechnet mit Verstappen ab: „Er ist nicht geeignet“

René van der Gijp rechnet mit Verstappen ab: „Er ist nicht geeignet“
Screenshot

René van der Gijp äußert sich zur Situation von Max Verstappen bei Red Bull.

Laut dem ehemaligen Fußballprofi und Experten von Vandaag Inside ist der viermalige Weltmeister mental schlichtweg nicht für ein Leben im Hinterfeld der Formel 1 gemacht.

„Dieser Junge ist nicht für das Mittelfeld geschaffen“, so Van der Gijp in der Talkshow Vandaag Inside. Er ist der Meinung, dass Verstappen besser daran täte, mit dem Sport aufzuhören, wenn er strukturell aus den Top 10 herausfällt.

Nach den ersten drei Rennen in Australien, China und Japan belegt Verstappen mit lediglich zwölf Punkten nur den neunten Platz in der Weltmeisterschaft.

Als bestes Ergebnis steht ein sechster Platz in Melbourne zu Buche. In China schied er aus und belegte im Sprint den neunten Rang. In Japan reichte es für Platz acht. Von einem Titelkampf kann keine Rede sein.

LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring

Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring

Übergewicht

Der neue RB22 kämpft mit hartnäckigem Übergewicht und Balance-Problemen, während das neue Triebwerk von Red Bull Ford Powertrains noch nicht mit den Motoren von Mercedes und Ferrari mithalten kann.

Teamchef Mekies räumte ein, dass der späte Entwicklungs-Push in der zweiten Saisonhälfte 2025 seinen Preis hatte. Während Red Bull alle Energie in den RB21 steckte, arbeiteten Konkurrenten wie Mercedes und McLaren bereits mit Hochdruck an ihrem 2026er-Paket.

Dass Verstappen damit zu kämpfen hat, ist verständlich. Nach dem Rennen in Japan fiel sein Fazit hart aus: Red Bull agiert derzeit nicht mehr als Top-Team, sondern befindet sich im Mittelfeld.

Der Niederländer konnte gegen Gasly nichts ausrichten und musste anerkennen, dass es schlichtweg an purem Speed fehlte.

Neben den enttäuschenden Leistungen spielen auch die neuen technischen Reglements eine Rolle bei seinen Zweifeln. Verstappen hat sich 2026 sehr kritisch über die neuen Regeln geäußert, bei denen der Fokus seiner Meinung nach zu stark auf dem Energiemanagement und der Batterie-Verwaltung liegt.

Er gab ehrlich zu, dass er ernsthaft über seine Zukunft im Sport nachdenken wird, was bei Fans und Beobachtern alle Alarmglocken schrillen ließ.

Artikel geht weiter unter dem Bild.

Dennoch ist das Bild, das Van der Gijp zeichnet, nicht vollständig. Verstappen hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er auch unter Druck abliefern kann. Er gewann seinen vierten WM-Titel im Jahr 2024, obwohl Red Bull nach seinen eigenen Worten in siebzig Prozent der Rennen nicht das schnellste Auto hatte. Das war jedoch eine andere Größenordnung als die aktuelle Situation.

Red Bull-Teamchef Laurent Mekies versucht, die Ruhe zu bewahren. Er sieht in Verstappen nach wie vor einen Piloten mit außergewöhnlichem Speed, der keine Fehler macht.

„Session für Session, Qualifying für Qualifying, Rennen für Rennen. Man weiß einfach: Er wird es nicht vermasseln“, so Mekies.

Zu einem vorzeitigen Abschied sagt er deutlich: „Wir sprechen im Moment überhaupt nicht über einen Rücktritt von Max. Wir beschäftigen uns vor allem mit einer gründlichen Analyse, wie wir unser Auto schneller machen können.“

Verstappens Vertrag läuft bis einschließlich 2028, und Red Bull kann es sich nicht leisten, ihn zu verlieren, ohne einen geeigneten Nachfolger zu haben.

In seinem Vertrag soll eine Klausel stehen, die ihm die Möglichkeit gibt zu gehen, wenn er zu einem bestimmten Zeitpunkt der Saison nicht unter den Top 2 der Meisterschaft platziert ist.

Angesichts der aktuellen Kräfteverhältnisse scheint dieses Szenario immer realistischer zu werden.

Ob Van der Gijp recht behält, bleibt abzuwarten. Red Bull hat für Miami ein großes Update-Paket geplant, und Mekies spricht von einem Team im „Full-Attack-Mode“. Doch der Druck auf Verstappen und den Rennstall wächst von Woche zu Woche.

George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“

Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“

Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden

Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden

Neueste Nachrichten

Mehr Nachrichten lesen