Formel 1 Red Bull befürchtet Saisonaus für Isack Hadjar: F1-Ersatzpilot droht lange Zwangspause bei falscher Belastung SUZUKA, JAPAN - MARCH 29: Isack Hadjar of France and Oracle Red Bull Racing answers questions in the TV media pen during the F1 Grand Prix of Japan at Suzuka Circuit on March 29, 2026 in Suzuka, Japan. (Photo by Jayce Illman/Getty Images) Von A. Schenk 28. August 2026 F1-News Formel 1 Großer Preis der Niederlande Isack Hadjar Liam Lawson Isack Hadjar war am Sonntag in Zandvoort zwar hinter den Kulissen präsent, nahm im RB20 aber nicht Platz. Red Bull ist in großer Sorge, dass Isack Hadjar für den Rest der Saison 2026 ausfallen könnte, sollte das Team nicht behutsam vorgehen. Der Franzose musste bereits das Wochenende des Grand Prix der Niederlande verletzungsbedingt auslassen. Liam Lawson von Racing Bulls erhielt aus diesem Grund die Chance im Hauptteam und ersetzte Hadjar. Dadurch wurde wiederum ein Cockpit im Ausbildungsteam frei, das von Yuki Tsunoda übernommen wurde. Der japanische Pilot brach seinen Urlaub in Griechenland ab, um im VCARB 03 an der Seite von Arvid Lindblad Platz zu nehmen. Es deutet alles darauf hin, dass diese Konstellation auch beim Grand Prix von Italien in Monza beibehalten wird. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Regelung noch länger Bestand hat, da die Premiere des Grand Prix auf dem Circuito de Madrid in Madrid nur eine Woche später im Kalender steht. Hadjar zog sich die ungewöhnliche Verletzung während der Sommerpause der Meisterschaft zu, als er an einem Boxtraining teilnahm, um sich für die zweite Saisonhälfte fit zu halten. Lies auch: Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen Lawson bleibt vorerst bei Red Bull Hadjar ließ das Wochenende des Grand Prix der Niederlande in Zandvoort aus, um seinen Genesungsprozess voranzutreiben, hatte jedoch gehofft, bereits in Monza zurückkehren zu können. Teamchef Laurent Mekies scheint dies nun jedoch eher nicht zuzulassen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Hadjar derzeit nicht im Kampf um die Fahrermeisterschaft steht und Red Bull nicht um die Konstrukteurs-WM mitmischt. Die Situation erinnert an das Jahr 2023, als sich Daniel Ricciardo im Training zum Grand Prix der Niederlande in Zandvoort das Handgelenk brach – damals noch im Dienst für AlphaTauri, dem Vorgängerteam von Racing Bulls. Die Sorgen über die Belastung von Hadjars verletztem Handgelenk werden durch die spezifischen Anforderungen der Strecke in Monza verstärkt. Der Kurs wird im Uhrzeigersinn befahren, wodurch das linke Handgelenk einer höheren Druckbelastung ausgesetzt ist. Artikel geht weiter unter dem Bild. Monza gehört zudem zu den Strecken mit den höchsten Durchschnittsgeschwindigkeiten, mit Kurven wie der Curva Grande und der Parabolica. Die Hauptsorge von Red Bull besteht darin, dass sich die Verletzung bei einer zu frühen Rückkehr von Hadjar verschlimmern könnte, was eine noch längere Zwangspause zur Folge hätte. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Da vor Monza ein rennfreies Wochenende ansteht, hat das Team aus Milton Keynes den Luxus, sich Zeit zu lassen, bevor die endgültige Wahl getroffen wird. Red Bull hat jedoch Notfallpläne für das sich abzeichnende Szenario erstellt. Liam Lawson bleibt für Monza beim Hauptteam, um ihm die bestmögliche Gelegenheit zu bieten, sich gründlich vorzubereiten, sollte er in Italien gebraucht werden. Red Bull setzt auf vollständige Genesung von Hadjar Für einen jungen Piloten wie Hadjar, der in dieser Saison beeindruckt hat, ist jedes verpasste Rennen eine verlorene Chance, sich zu beweisen. Gleichzeitig wiegt das Risiko eines langfristigen Rückschlags schwer, besonders wenn das Team sportlich in den Meisterschaften kaum noch etwas zu verlieren hat. Dass Red Bull sich Zeit lässt und Lawson vorsorglich im Hauptteam behält, zeugt von einem vorsichtigen Ansatz. Indem man nichts überstürzt und gleichzeitig einen Ersatz bereithält, sichert sich das Team gegen das Risiko ab, dass Hadjar doch noch nicht einsatzfähig ist. Für Lawson bietet die Situation zudem eine wertvolle Gelegenheit, sich nach seinem starken Auftritt in Zandvoort auf höchstem Niveau zu präsentieren. Letztlich steht die Gesundheit des Fahrers an erster Stelle, und die kommenden Tage werden zeigen, ob Hadjar in Monza an den Start gehen kann oder ob seine Genesung mehr Zeit in Anspruch nimmt. Lies auch: „Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung Lies auch: Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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