Formel 1

Rapport bei den Kommissaren – Max Verstappen muss zur Formel-1-Rennleitung

Rapport bei den Kommissaren – Max Verstappen muss zur Formel-1-Rennleitung
MELBOURNE, AUSTRALIA - MARCH 07: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing prepares to drive in the garage during final practice ahead of the F1 Grand Prix of Australia at Albert Park Grand Prix Circuit on March 07, 2026 in Melbourne, Australia. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603070077 // Usage for editorial use only //

Max Verstappen und Red Bull: Spannungen verschärfen sich nach Zwischenfall beim Japan-GP weiter

Der viermalige Weltmeister ist erneut in die Kritik geraten. Grund dafür war diesmal der Rauswurf eines Journalisten aus dem Medienraum, was teamintern zu direkten Konsequenzen geführt hat.

Quellen aus dem Umfeld von Red Bull berichten, dass Verstappen zu einem internen Gespräch mit Teamchef Laurent Mekies und weiteren Schlüsselfiguren von Red Bull einbestellt wurde.

Auslöser war eine Situation, in der Verstappen sich weigerte, Fragen zu beantworten, solange ein britischer Journalist anwesend war. Er gab dabei unmissverständlich zu verstehen, dass er nicht sprechen werde, bevor der Journalist den Raum verlassen habe.

Die Führungsetage von Red Bull zeigte sich über dieses Verhalten alles andere als erfreut. In der anschließenden internen Aussprache erhielt Verstappen die Gelegenheit, seine Sicht der Dinge darzulegen.

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Druck auf Verstappen wächst auch abseits der Strecke

In diesem Gespräch stellte Mekies zudem klar, dass das Team nicht mit einem Verhalten in Verbindung gebracht werden möchte, bei dem Medienvertreter aktiv ausgeschlossen werden. Dieser Standpunkt unterstreicht den professionellen Auftritt, den Red Bull wahren möchte, insbesondere da das Team sportlich unter Druck steht.

Der Kern des Konflikts liegt in einem früheren Vorfall aus dem Jahr 2025. Während des Saisonfinales in Abu Dhabi wurde Verstappen auf eine Kollision mit George Russell in Spanien angesprochen. Ein Moment, der ihn wertvolle Punkte und möglicherweise den Titel kostete. Der Niederländer fühlte sich dabei nicht ernst genommen.

„Meiner Meinung nach habe ich genau diese Frage schon zwanzigmal gegenüber verschiedenen Leuten beantwortet.“

„Aber nach dem letzten Rennen, wenn du diese Frage stellst und mir dabei ins Gesicht lachst, während du die Frage stellst.“

„Es ist völlig offensichtlich, mit welcher Intention du diese Frage stellst, das ist enorm respektlos.“

Laut Verstappen rechtfertigte dies seine Reaktion in Japan.

„Wenn du keinen Respekt vor mir hast, muss ich auch keinen Respekt vor dir haben.“

Die Situation verdeutlicht, dass Verstappen nicht nur mit der Performance von Red Bull kämpft, sondern auch mit dem zunehmenden Druck abseits der Strecke. Internationale Medien berichten, dass im Hinblick auf den Grand Prix von Miami ein weiteres Gespräch geplant ist, um das Verhältnis zwischen allen Parteien zu kitten.

Der Vorfall kommt für Red Bull zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Das Team bleibt hinter den Erwartungen zurück und Verstappen äußert bereits seit Wochen offen Kritik am Auto sowie am Reglement.

Dadurch rückt sein Verhalten neben der Strecke verstärkt in den Fokus, was den internen Druck weiter erhöht. Verstappen ist bekannt für seine direkte Art, doch nun zieht Red Bull eine Grenze.

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