Formel 1

Paukenschlag bei Red Bull: Abschied von Top-Manager bestätigt

Paukenschlag bei Red Bull: Abschied von Top-Manager bestätigt
MONTREAL, QUEBEC - JUNE 08: Oracle Red Bull Racing Team Principal Christian Horner, Pierre Wache, Chief Engineer of Performance Engineering at Oracle Red Bull Racing and Laurent Mekies, Team Principal of Visa Cash App RB talk in the Paddock prior to final practice ahead of the F1 Grand Prix of Canada at Circuit Gilles Villeneuve on June 08, 2024 in Montreal, Quebec. (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

Red Bull in der Krise: Druck auf Schlüsselfiguren wächst deutlich

Der Druck auf Red Bull-Technikchef Pierre Waché nimmt rapide zu, da die Performance des RB22 in der neuen Formel-1-Ära ab 2026 hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Jüngsten Berichten zufolge wächst die Unzufriedenheit innerhalb des Teams, wobei vor allem die Chassis-Entwicklung in der Kritik steht.

Vor Saisonbeginn wurde eigentlich erwartet, dass Red Bull Probleme mit der neuen Antriebseinheit haben würde, da das Team erstmals in Zusammenarbeit mit Ford einen eigenen Motor entwickelt hat.

Obwohl es weiterhin Zuverlässigkeitsprobleme gibt, erweist sich das Aggregat in Sachen Topspeed als weniger problematisch als befürchtet. Im Vergleich zu Ferrari scheint der Rückstand überschaubar, wenngleich Mercedes deutlich außer Reichweite bleibt.

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Frust bei Red Bull wächst unterdessen

Die echten Sorgen bereiten jedoch das Chassis und die Aerodynamik des RB22. Hier soll das Team erheblich hinterherhinken, was sich direkt auf die Performance auf der Strecke auswirkt.

Dieses Problem wird zudem durch einen allgemeinen Abwärtstrend verstärkt, der laut Insidern bereits in der zweiten Jahreshälfte 2024 und im Jahr 2025 deutlich sichtbar war.

Innerhalb von Red Bull wächst unterdessen der Frust über die technische Ausrichtung des Teams. Die aktuelle Führung um Laurent Mekies und Pierre Waché steht unter genauer Beobachtung.

Mehrere Personalwechsel haben zudem die Stabilität beeinträchtigt, darunter der Abgang des ehemaligen Teamchefs Christian Horner und des erfahrenen Ingenieurs Ole Schack.

Diese interne Unruhe führt dazu, dass Wachés Position zunehmend wackelt. Das ist bemerkenswert, da Red Bull seinen Vertrag erst im Mai 2025 bis Ende 2028 verlängert hatte. Dies bedeutet, dass eine mögliche Entlassung finanziell komplex werden könnte, da das Team ihn in diesem Fall auslösen müsste.

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Waché ist bereits seit 2013 für Red Bull tätig und stieg vom Chief Engineer im Jahr 2018 zum Technischen Direktor auf. Nach dem Abschied von Adrian Newey im Jahr 2024 übernahm Waché eine noch wichtigere Rolle und trug die Hauptverantwortung für Design und Entwicklung des Autos.

Die aktuelle Situation verdeutlicht, wie schnell der Druck in der Formel 1 steigen kann, besonders zu Beginn eines neuen technischen Reglements. Mit einer langen Pause bis zum nächsten Rennen in Miami erhält Red Bull zwar die Chance, die Probleme zu analysieren und Verbesserungen umzusetzen.

Dennoch bleibt die Frage, ob das ausreicht, um das Vertrauen innerhalb des Teams wiederherzustellen, da die Erwartungen in Milton Keynes traditionell extrem hoch gesteckt sind.

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