Formel 1

Paukenschlag bei Audi: F1-Projekt durch plötzlichen Abgang bereits unter Druck

Paukenschlag bei Audi: F1-Projekt durch plötzlichen Abgang bereits unter Druck
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 11: Gabriel Bortoleto of Brazil driving the (5) Audi F1 Team R26 locks a wheel under braking during day one of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 11, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Joe Portlock/Getty Images)

Krise bei Aston Martin: Umbruch sorgt für weitreichende Folgen über das Team hinaus

Aston Martin scheint im Krisenmodus zu stecken und steht offenbar vor einer weitreichenden personellen Umstrukturierung an der Teamspitze. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat das Team Jonathan Wheatley von Audi abgeworben, um Adrian Newey als Teamchef zu ersetzen.

Die Probleme bei Aston Martin haben sich seit den Wintertests massiv zugespitzt. Die neue Partnerschaft mit Honda gestaltet sich als äußerst schwierig und ist von erheblichen Zuverlässigkeitsproblemen sowie einem deutlichen Leistungsdefizit geprägt.

Sowohl Fernando Alonso als auch Lance Stroll konnten nach zwei Rennwochenenden noch keine komplette Renndistanz absolvieren. Auch während der Testfahrten musste das Team das Auto wiederholt vorzeitig abstellen.

Diese Situation hat den Druck auf Adrian Newey massiv erhöht. Der Brite gilt als einer der genialsten Konstrukteure in der Geschichte des Sports und übernahm erst vor vier Monaten zusätzlich zu seinen technischen Aufgaben die Rolle des Teamchefs.

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Newey kennt Wheatley bereits aus Red Bull Zeiten

Diese Doppelbelastung erweist sich nun als zu schwerwiegend, insbesondere in einer Phase, in der das Team sowohl klare Führung als auch technische Lösungen benötigt. Bemerkenswert ist, dass Newey selbst die Initiative ergriffen haben soll, um einen Nachfolger zu finden.

Dabei griff er auf vertraute Namen zurück, darunter Jonathan Wheatley und Andreas Seidl. Letztlich fiel die Wahl wohl auf Wheatley, nicht zuletzt aufgrund der erfolgreichen gemeinsamen Vergangenheit bei Red Bull.

Wheatley soll das Angebot angenommen haben, obwohl er erst seit Mai 2025 für Audi tätig ist. Damit hätte er nicht einmal eine komplette Saison für das deutsche Projekt absolviert. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus, es wird jedoch zeitnah mit Klarheit gerechnet.

Zuvor hatte Aston Martin auch Gianpiero Lambiase, den Renningenieur von Max Verstappen, als möglichen Kandidaten in Betracht gezogen. Dieser lehnte jedoch ab und hielt Red Bull die Treue.

Mit Wheatley würde sich Aston Martin für einen erfahrenen Manager entscheiden, während sich Newey wieder voll und ganz auf seine Kernkompetenz konzentrieren kann: das Designen konkurrenzfähiger Boliden. Angesichts der aktuellen Probleme mit dem Chassis und der Power Unit scheint dies bitter nötig zu sein.

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