Formel 1

Neuer F1-Kurs als Ersatz für Rennen im Nahen Osten im Gespräch

Neuer F1-Kurs als Ersatz für Rennen im Nahen Osten im Gespräch
during race three for the V8 Supercars Clipsal 500 at Adelaide Street Circuit on March 1, 2015 in Adelaide, Australia.

Wegen anhaltender Unruhen im Nahen Osten: F1 erarbeitet Notfallplan für Ausfall von Katar und Abu Dhabi

Die Formule 1 arbeitet an Notfallplänen für den Fall, dass die Rennen in Qatar und Abu Dhabi am Ende des Jahres aufgrund des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten ebenfalls entfallen müssen. Dies stellt den Sport vor eine logistische und finanzielle Herausforderung, die bereits jetzt konkrete Lösungen erfordert.

Formule 1-Chef Stefano Domenicali und das Formula One Management befürchten, dass das Equipment der Teams in der Region feststecken könnte, sobald es erst einmal verschifft ist, während der Konflikt noch nicht gelöst ist.

Dieses Risiko spielt neben den offensichtlichen Sicherheitsbedenken eine große Rolle bei der Überlegung, frühzeitig alternative Standorte zu suchen.

Domenicali möchte die Entscheidung bereits Monate im Voraus treffen, damit potenzielle Gaststrecken genügend Zeit haben, die Einrichtungen anzupassen und den Ticketverkauf zu starten.

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Vier abgesagte Rennen gehen massiv ins Geld

Der Ausfall von zwei Rennen ist finanziell verkraftbar, aber vier abgesagte Grands Prix würden den Sport schätzungsweise 137 Millionen Euro kosten, noch bevor mögliche Entschädigungszahlungen an TV-Rechteinhaber eingerechnet sind.

Adelaide hat sich bereits als Ersatz für die abgesagten April-Rennen gemeldet. Der Premierminister von Südaustralien, Peter Malinauskas, bestätigte, dass das Angebot stand, es sich jedoch logistisch und kommerziell in so kurzer Zeit als nicht machbar erwies.

Das Adelaide Street Circuit, auf dem von 1985 bis 1995 der Große Preis von Australien ausgetragen wurde, wird erneut für ein mögliches späteres Rennen ins Spiel gebracht, findet laut Insidern jedoch wenig Unterstützung bei den Entscheidungsträgern.

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Ein zusätzliches Rennen in Melbourne im November oder Dezember wäre eine Option gewesen, doch im Albert Park finden zu diesem Zeitpunkt Renovierungsarbeiten statt.

Die realistischsten Alternativen sind die Türkei und Malaysia. Der Istanbul Park stand 2020 und 2021 während der Corona-Pandemie vorübergehend im Kalender und könnte erneut genutzt werden, sofern temporäre Hospitality-Einrichtungen errichtet werden.

Ein kritischer Punkt ist, dass die niedrigeren Temperaturen so spät im Jahr potenzielle Zuschauer abschrecken könnten. Sepang in Malaysia, wo im Oktober die MotoGP gastiert, wird als ideale Option bezeichnet, sofern die lokale Regierung bereit ist zu investieren.

Die Organisatoren des Jeddah-Circuit drängen unterdessen auf ein spätes Saisonfinale, ähnlich der Position, die sie bei ihrem ersten Grand Prix im Jahr 2021 innehatten. Ob dies realisierbar ist, hängt vollständig davon ab, wie sich die Situation im Nahen Osten entwickelt.

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