Formel 1 Nächstes Kapitel im Mercedes-Motorenstreit: Ferrari fordert Klarheit Von A. Schenk 14. Februar 2026 F1-News Ferrari Formel 1 Frédéric Vasseur Mercedes Vasseur äußert sich zur Mercedes-Kontroverse: Wirbel um angeblichen Motortrick bei der Verdichtung Während Gerüchte die Runde machen, dass Mercedes eine Grauzone im Reglement nutzt, um zeitweise ein höheres Verdichtungsverhältnis als das erlaubte Limit zu erreichen, betont Vasseur, dass Ferrari keinen Protest einlegen wird. Stattdessen plädiert er für Klarheit und eine einheitliche Interpretation der Regeln. Während der Testfahrten in Bahrain stand Fred Vasseur gegenüber GPblog Rede und Antwort. „Wir sind nicht hier, um zu protestieren. Wir sind hier, um für ein klares Reglement zu sorgen, damit jeder die gleiche Interpretation hat.“ „Aber wir sprechen hier nicht über einen Protest.“ Lies auch: George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Mercedes unter Beschuss Die Diskussion entbrandte, nachdem bekannt wurde, dass Mercedes möglicherweise einen Weg gefunden hat, das Verdichtungsverhältnis auf 18:1 zu steigern, während das Reglement bei Messungen unter Standardbedingungen ein Maximum von 16:1 vorschreibt. Mercedes soll Temperaturunterschiede nutzen, um diese höheren Werte während der Fahrt zu erreichen. Mercedes-Teamchef Toto Wolff reagierte scharf auf die Kritik der Konkurrenz: „Es ist glasklar, was die Regeln besagen. Die Standardprozeduren sind eindeutig, auch außerhalb der Formel 1. Also… bekommt euren Kram einfach in den Griff.“ Vasseur räumt ein, dass das neue Reglement für 2026, das Änderungen an den Motoren, Batterien, dem Chassis, den Reifen und den sportlichen Regeln umfasst, eine Reihe von Grauzonen geschaffen hat. Artikel geht weiter unter dem Bild. „Mit diesen neuen Regeln steuerten wir auf eine Situation zu, in der verschiedene Interpretationen möglich waren“, erklärte der Franzose. „Nicht nur zwischen den Teams, sondern manchmal auch zwischen den Teams und der FIA.“ „Das ist eine direkte Folge des neuen Reglements und war bei großen Regeländerungen schon immer so.“ Für Vasseur geht es jetzt nicht um Anschuldigungen, sondern um ein gemeinsames Verständnis des Regelwerks. „Das Wichtigste für mich ist, Klarheit zu bekommen.“ „Jeder kann akzeptieren, dass Fehler gemacht wurden oder dass wir die Regeln unterschiedlich interpretiert haben.“ „Aber was wir brauchen, ist, dass ab jetzt Klarheit herrscht: ‚So ist es‘. Das ist es, was wir hoffentlich ab nächster Woche erwarten können.“ Die FIA steht derweil unter Druck, bis zum Saisonauftakt in Melbourne Klarheit zu schaffen. Der Homologationstermin für die Power Units ist der 1. März, was bedeutet, dass nur wenig Zeit bleibt, um diese sensible Angelegenheit zu klären. Lies auch: Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Lies auch: Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Formel 1 Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Formel 1 Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Formel 1 FIA greift bei Mercedes durch: George Russell disqualifiziert Formel 1 „Max Verstappen gewinnt UFC-Schlacht gegen Lewis Hamilton“ Formel 1 Fans aufgepasst: Formel-1-Rennen an diesem Wochenende an einem anderen Tag
Formel 1 George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer