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Juan Pablo Montoya unbeeindruckt: Kolumbianer lässt Kritik von Max und Jos Verstappen kalt laufen

Der ehemalige Formel 1-Pilot reagierte während eines Gesprächs mit Martin Brundle gelassen auf den Wirbel um seine Aussagen über den Niederländer. Als Brundle ihn auf die verärgerten Reaktionen aus dem Verstappen-Lager ansprach, musste Montoya lachen.

„What’s new?“, reagierte der Kolumbianer lakonisch.

Die Spannungen zwischen dem Lager von Juan Pablo Montoya und dem seines ehemaligen Kollegen Jos sowie dessen Sohnes Max haben sich in den letzten Wochen deutlich verschärft.

Montoya äußerte zuletzt wiederholt Kritik an Max Verstappen, insbesondere an der Art und Weise, wie sich der viermalige Weltmeister öffentlich zu den neuen Formel 1-Regularien für 2026 geäußert hat. Dabei ging Montoya in seinen Analysen und Kommentaren auffallend weit.

So vertrat der Kolumbianer, der selbst als Profi für Williams und McLaren startete, zuvor die Ansicht, dass Verstappen für sein Fahrverhalten Strafpunkte von der FIA hätte erhalten müssen. Zudem bagatellisierte er Verstappens spektakulären Dreher in Miami.

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Montoya hielt sensationellen Dreher für irrelevant

Während viele Experten beeindruckt davon waren, wie Verstappen das Auto unter Kontrolle hielt, fand Montoya dies irrelevant. Seiner Meinung nach hätte Verstappen gar nicht erst in diese Situation geraten dürfen.

Max Verstappen reagierte dieses Wochenende zum ersten Mal ausführlich auf die anhaltende Kritik des Kolumbianers. Im Gespräch mit De Telegraaf ließ er deutlich durchblicken, dass er wenig für die Äußerungen des ehemaligen Williams- und McLaren-Piloten übrig hat.

„Ich weiß nicht, was sein Problem ist. Ich fange mit jemandem, der so viel Unsinn redet, wenig an“, erklärt Verstappen.

Der Niederländer stellte auch die Rolle von Montoya als Experte für F1 TV, das Teil des Formula One Management ist, infrage. Laut Verstappen erklärt dies zum Teil, warum Montoya bewusst konträre Aussagen trifft.

„Man will doch niemanden im Paddock haben, der so viel Unsinn von sich gibt?“

„Ich denke, das ist ein klassischer Fall von: ‚Ich rufe etwas anderes als alle anderen, damit ich relevant bleibe‘“, so Verstappen.

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Gleichzeitig stellte er klar, dass ihn die Kritik persönlich wenig berührt.

„Es interessiert mich nicht besonders, das ist sein Problem. Ich lebe mein Leben und lasse mich davon nicht beeinflussen.“

Auch Jos Verstappen äußerte sich mittlerweile kritisch über Montoyas Analysen. Der Vater von Max ist dafür bekannt, seinen Sohn vehement zu verteidigen, wenn er Kritik für ungerechtfertigt oder überzogen hält.

Damit hat sich das Wortgefecht mittlerweile zu einer offenen Konfrontation zwischen zwei markanten Persönlichkeiten der Motorsport-Welt ausgeweitet.

Montoya selbst scheint von den Reaktionen jedoch völlig unbeeindruckt zu sein. Seine entspannte Antwort gegenüber Brundle unterstreicht diesen Eindruck. Dies passt zudem zu seinem Ruf aus seiner aktiven Formule 1-Karriere.

Verstappen lebt sein eigenes Leben

Der Kolumbianer war jahrelang als ein Rennfahrer bekannt, der keinem Konflikt aus dem Weg ging und sich wenig aus politischen Befindlichkeiten innerhalb des Fahrerlagers machte.

Die Situation zeigt auch, wie scharf die Dynamik in den modernen Formel 1-Medien sein kann. Ex-Piloten, die heute als Experten arbeiten, versuchen regelmäßig, durch pointierte Meinungen und harte Analysen aufzufallen.

In einem Sport, in dem die Berichterstattung rund um die Uhr läuft, sorgt Kontroverse oft für zusätzliche Aufmerksamkeit. Ob Montoya mit seinem Verhalten bewusst provoziert, lässt Verstappen letztlich offen – seine Haltung ist vor allem, dass die Aussagen des Kolumbianers wenig Einfluss auf seinen eigenen Fokus haben.

Damit scheint der Weltmeister vorerst kein Bedürfnis zu haben, die Diskussion weiter anzuheizen, während Montoya seinerseits deutlich macht, dass er nicht beabsichtigt, seinen Ton zu mäßigen.

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