Formel 1

„Mercedes ruiniert Ferrari die F1-Saison“

„Mercedes ruiniert Ferrari die F1-Saison“
BAHRAIN, BAHRAIN - MARCH 01: Second placed qualifier Charles Leclerc of Monaco and Ferrari talks with Third placed qualifier George Russell of Great Britain and Mercedes in parc ferme during qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Bahrain at Bahrain International Circuit on March 01, 2024 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Bryn Lennon - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Mercedes mit dominantem Auftakt in die Formel-1-Saison 2026 – Hinter den Kulissen tobt bereits ein strategischer Machtkampf weit über die Rennstrecke hinaus.

Laut dem ehemaligen Piloten Juan Pablo Montoya konzentriert sich das Team derzeit darauf, den einzigen klaren Vorteil zu neutralisieren, den Ferrari momentan besitzt.

Nach zwei Rennen und einem Sprintrennen liegt Mercedes dank aufeinanderfolgender Doppelsiege souverän an der Spitze der Konstrukteurswertung. George Russell und Kimi Antonelli scheinen das Geschehen zu diktieren, während Ferrari sich regelmäßig mit den Plätzen drei und vier begnügen muss.

Dennoch gibt es einen Moment, in dem Ferrari sehr wohl den Unterschied machen kann: beim Start. Durch den Einsatz eines kleineren Turboladers verfügen die Ferraris über eine bessere Beschleunigung beim Losfahren aus der Startaufstellung.

Dies hat bereits mehrfach dazu geführt, dass sowohl Charles Leclerc als auch Lewis Hamilton auf den ersten Metern direkt Positionen gutmachen konnten. In einer Saison, in der das Überholen aufgrund des Energiemanagements komplex bleibt, ist dies eine entscheidende Waffe.

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Mercedes hat Ferraris Turbo im Visier

Montoya zufolge ist man sich bei Mercedes dieser Tatsache sehr wohl bewusst und versucht nun, diesen Vorteil über politischen Druck einzuschränken.

„Wenn dir etwas nicht passt und es für dich ein Nachteil ist, dann suchst du nach einem Weg, es für alle anderen zu ruinieren. Das ist völlig normal“, sagt er.

Er weist darauf hin, dass Mercedes die aktuellen Starts als unsicher einstuft, während Ferrari hingegen betont, dass mit dem System alles in Ordnung sei.

„Warum beschwert sich Mercedes, dass die Starts unsicher sind, während Ferrari sagt, dass sie perfekt sind? So funktioniert die Formel 1 nun mal. Man muss sich beschweren“, so Montoya.

Damit legt er offen, wie die Teams versuchen, nicht nur auf der Strecke, sondern auch über die FIA Einfluss auf das Reglement zu nehmen.

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Es steht viel auf dem Spiel, denn trotz der starken Starts liegt Ferrari in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft bereits 31 Punkte hinter Mercedes zurück. Mit 98 Punkten hat Mercedes einen deutlichen Vorsprung aufgebaut, unter anderem dank des starken Motors und einer konstanten Performance.

Innerhalb Ferraris besteht noch Hoffnung, dass Updates im weiteren Saisonverlauf die Lücke schließen können. Gleichzeitig gibt es Stimmen, wonach einige Teammitglieder bezweifeln, ob Mercedes angesichts des aktuellen Vorsprungs und der technischen Stabilität überhaupt noch einzuholen ist.

Die Situation unterstreicht, wie komplex der Titelkampf im Jahr 2026 ist. Es geht nicht nur um Speed, sondern auch um Strategie, Reglement und politischen Einfluss. Mercedes scheint an allen Fronten gut aufgestellt, während Ferrari sich an kleine Vorteile klammert, die nun unter Beschuss geraten könnten.

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