Formel 1

Max Verstappens Teamchef nach Bahrain-Test: „Unsere nächste Herausforderung“

Max Verstappens Teamchef nach Bahrain-Test: „Unsere nächste Herausforderung“

Laurent Mekies lobt eigenes Motorenprojekt, warnt aber vor voreiligen Schlüssen.

Red Bull Racing-Ford hat bei den Wintertests in Bahrain einen starken Eindruck hinterlassen. Die neue Power Unit, die erstmals in der Geschichte von Red Bull Powertrains in Zusammenarbeit mit dem US-Partner Ford eigenständig entwickelt wurde, läuft besser, als viele Experten erwartet hatten.

Der RB22 präsentierte sich zunächst in Barcelona und im Anschluss bei den Tests in Bahrain sowohl zuverlässig als auch konkurrenzfähig. Teamchef Laurent Mekies zeigte sich nach Abschluss der insgesamt neun Testtage in Barcelona und Bahrain äußerst zufrieden mit der gemeinsamen Arbeit in der Fabrik und an der Rennstrecke.

„Der erste Test in Barcelona war für uns eine Quelle der Erleichterung und des Stolzes“, erklärte Mekies.

„Vor allem im Hinblick darauf, was wir bisher mit unserem allerersten Red Bull-Ford Powertrains-Motor erreicht haben.“

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Red Bull ist noch lange nicht am Ziel

„Nach zwei Testwochen in Bahrain können wir stolz auf das Ergebnis sein, besonders wenn man sieht, wo die etablierten Motorenhersteller stehen.“

„Die Anzahl der abgespulten Kilometer ist beeindruckend. Es ist ein schöner Lohn für die vielen Stunden harter Arbeit in der Fabrik.“

Dennoch möchte sich der 48-jährige Franzose noch nicht darauf festlegen, wie die Kräfteverhältnisse ab Anfang März in Melbourne tatsächlich aussehen werden.

„Trotz all unserer Technologie und Simulations-Tools wird sich erst nach dem Qualifying in Melbourne ein erstes klares Bild ergeben.“

„Ein klares Bild davon, wie die Kräfteverhältnisse in der Boxengasse wirklich verteilt sind.“

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Mekies räumte ein, dass Red Bull mit den gewonnenen Erkenntnissen momentan gut dazustehen scheint, betonte gleichzeitig jedoch, dass das Team noch lange nicht am Ziel sei.

„Wir wissen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, um das Niveau zu erreichen, das wir anstreben.“

„Das ist der nächste Berg, den wir erklimmen müssen, und diese Herausforderung nehmen wir als Team an.“

Red Bull hatte vor einigen Jahren beschlossen, die Motorenentwicklung in die eigene Hand zu nehmen und fand in Ford einen strategischen Partner. Nun scheint sich diese Entscheidung auszuzahlen.

Ob das Team auch unter Rennbedingungen so stark auftrumpfen kann, wird sich beim Saisonauftakt am 8. März in Melbourne zeigen.

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