Formel 1 Max Verstappen schlägt plötzlich Alarm wegen der neuen F1-Ära Screenshot Von A. Schenk 23. Februar 2026 F1-News FIA Formel 1 Max Verstappen Red Bull Max Verstappen lässt nach Bahrain-Tests nicht locker: Weltmeister vertieft Kritik an neuer F1-Ära Der Limburger stellt klar, dass die einschneidenden Änderungen in diesem Jahr zu seiner am wenigsten geliebten Ära im Sport geführt haben. Das ist eine durchaus brisante Aussage eines Rennfahrers, der bereits in seine zwölfte Saison in der Königsklasse geht. Die neue Saison bringt nämlich eine komplett neue technische Basis mit sich, bei der kleinere und leichtere Autos mit einem stärkeren Fokus auf Elektrifizierung und Energiemanagement kombiniert werden. Während der Testfahrten in Barcelona und Bahrain hatten die Teams erstmals ausführlich die Gelegenheit, der völlig neuen Fahrzeuggeneration auf den Zahn zu fühlen. Verstappen erklärte anschließend im Podcast Up To Speed mit David Coulthard (ganze Folge), wie sehr sich das Fahrgefühl verändert hat. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Verstappen übt deutliche Kritik an neuen Autos „Das Auto hat weniger Grip. Es beschleunigt viel schneller aus der Kurve heraus. Auch das gesamte Layout des Autos ist komplett anders. Die Reifen sind anders, daher ist die Art und Weise, wie man in die Kurve einlenken muss, ganz anders, da der Grip auf eine etwas andere Weise erzeugt wird – weniger über den Unterboden“, so Max. „Man rutscht wahrscheinlich etwas mehr herum und hat dann beim Kurvenausgang mehr Leistung. Mit weniger Grip ist das etwas schwieriger zu kontrollieren.“ „Und natürlich hängt es auch ein wenig davon ab, aus was für einer Kurve man kommt. In den langsameren Passagen wartet man einfach länger, bevor man Vollgas geben kann“, so der vierfache Champion. Die Bedeutung des Energiemanagements spielt eine zentrale Rolle im neuen Reglement. Der elektrische Anteil des Antriebsstrangs ist leistungsstärker geworden, und die Piloten müssen ihre Batteriekapazität sorgfältig planen. Artikel geht unter dem Bild weiter. Max Verstappen äußerte sich bereits zuvor kritisch und verglich die neue Ära sogar mit einer „Formel E auf Steroiden“. Mehrere Fahrer, darunter Fernando Alonso und Lando Norris, haben mittlerweile ebenfalls signalisiert, dass sich der Charakter der Autos stark verändert hat und das reine Fahrgefühl weniger dominant zu sein scheint. Auf die Frage, ob dies seine Lieblingsära in der Formel 1 sei, antwortete Verstappen gewohnt direkt. „Ich würde wahrscheinlich sagen: meine am wenigsten bevorzugte. Aber das liegt daran, dass das Wort, das man für das ganze Jahr verwenden kann, ‚Management‘ sein wird. Ich denke, das ist der passende Begriff.“ Seit seinem Debüt 2015 hat Verstappen mehrere technische Epochen miterlebt. Er fuhr die breiteren Autos, die 2017 eingeführt wurden, und erlebte den Aufstieg und Fall des Ground-Effect-Konzepts, das ab 2022 Anwendung fand. Der Sport möchte mit diesen Boliden nachhaltiger werden und Hersteller anlocken. Audi steigt 2026 offiziell ein, während Red Bull erstmals mit einer eigenen Power Unit in Zusammenarbeit mit Ford an den Start geht. Die Abteilung Red Bull Powertrains Ford wurde innerhalb weniger Jahre von Null auf aufgebaut. Während der Wintertests blieben größere Zuverlässigkeitsprobleme aus. Das wird im Paddock als positives Signal gewertet. Dennoch bleibt abzuwarten, wie konkurrenzfähig der neue Motor tatsächlich ist, wenn die Saison in Australien beginnt. Verstappen möchte trotz seiner persönlichen Vorlieben den Einsatz des Teams nicht schmälern. „Ich meine, letztendlich gibt man im Wettbewerb immer sein Bestes mit dem, was man hat, weil es für alle gleich ist. Aber manche Dinge können eben mehr Spaß machen als andere, und für mich persönlich macht es nicht so viel Spaß.“ „Aber ich weiß natürlich auch, dass ich immer mein Bestes geben werde, wenn ich im Auto sitze, denn auch die Leute, die das Auto und den Motor in diesem Jahr entworfen haben – es war wirklich unglaublich zu sehen, wie diese Jungs bei Null angefangen und uns ein Triebwerk geliefert haben, das gut läuft. Wir haben keine Probleme.“ „Ist er schnell genug? Ich habe keine Ahnung. Wir müssen abwarten. Aber ehrlich gesagt ist es einfach unglaublich, mit all diesen tollen Leuten zusammenzuarbeiten. Und wenn ich dann sage, dass es am wenigsten Spaß macht, ist das nicht besonders nett. Aber ich möchte auch betonen, dass ich natürlich immer mein Äußerstes geben werde, wenn ich im Cockpit sitze.“ „Aber ja, es macht einfach nicht wirklich Spaß. Ich meine, es ist keine reine Formel 1.“ Der Automobil-Weltverband FIA betont, dass das neue Reglement notwendig sei, um Hersteller zu binden und die Zukunft des Sports zu sichern. Die Saison 2026 beginnt mit dem Grand Prix von Australien im Albert Park, wo am 6. März das erste freie Training ausgetragen wird. Dann wird sich zeigen, wie die Kräfteverhältnisse tatsächlich verteilt sind. Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“