Formel 1 Max Verstappen kehrt Formule 1 definitiv den Rücken: Weltmeister startet am Wochenende in anderer Serie Von A. Schenk Heute um 10:57 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring F1-News Formel 1 Max Verstappen Nürburgring Formel-1-Pause nach Absagen im Nahen Osten: Max Verstappen füllt seinen Terminkalender mit zusätzlichen Renneinsätzen An diesem Wochenende steht er bei den ADAC 24h Qualifiers auf der Nürburgring Nordschleife am Start. Die zwei Vier-Stunden-Rennen dienen als Vorbereitung auf das große Highlight im Mai: das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Für den viermaligen F1-Champion ist es nicht der erste Auftritt auf der Nordschleife in diesem Jahr. Bereits im März nahm er an der NLS2 teil, dem zweiten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie, bei dem sein Team einen dominanten „Sieg“ einfuhr. Verstappen gewann die NLS2 mit seinem Team mit fast einer Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten, doch Stunden nach der Zieldurchfahrt folgte die Disqualifikation. Die Ursache war ein interner Fehler, der nichts mit Verstappens fahrerischer Leistung zu tun hatte. Das Team hatte sieben Reifensätze verwendet, obwohl das Reglement bei vierstündigen NLS-Rennen ein Maximum von sechs Sätzen vorschreibt, was 24 einzelnen Reifen entspricht. Lies auch: F1-Boss rechnet mit nörgelnden Zuschauern ab: „Vielleicht sollten alte Fans mal…“ Ein Satz zu viel Unter kalten Bedingungen am Samstagmorgen mit einer Lufttemperatur von fünf Grad Celsius entschied sich das Team, auch die weiche Michelin-Mischung zu testen. Als Juncadella meldete, dass sich der erste Satz Soft-Reifen nicht gut anfühlte, schickte Winward Racing Gounon mit einem zweiten Satz derselben Mischung auf die Strecke. Dadurch wurde das Limit überschritten. Teamchef Christian Hohenadel von Winward Racing übernahm die Verantwortung. „Die Disqualifikation ist schwer zu akzeptieren. Leider haben wir einen internen Fehler gemacht, der den Sportkommissaren keine andere Wahl ließ, als das Siegerauto zu disqualifizieren. Es war unser erstes Rennen als vollwertiges Mercedes-AMG Performance Team auf der Nordschleife und ich möchte mich bei allen Fans entschuldigen, die uns angefeuert haben.“ Verstappen selbst sah die Sache nüchtern. Auf dem Kurs von Suzuka sagte er später: „Wir haben im Qualifying und beim Boxenstopp-Training einen kleinen Fehler gemacht: Wir haben während der Stopps einen extra Satz Reifen aufgezogen. Es ist schade, den Sieg zu verlieren, aber gleichzeitig gibt es dem Team wohl die Chance, Dinge zu verfeinern.“ Das Programm an diesem Wochenende Die ADAC 24h Qualifiers bestehen aus zwei Qualifyings, einem Top-Qualifying und zwei Vier-Stunden-Rennen, die auf Samstag und Sonntag verteilt sind. Am Freitag, den 17. April, beginnt Verstappen bereits mit einem freien Test von 12.15 bis 14.45 Uhr. Am Samstag, den 18. April, folgt das erste Qualifying von 08.30 bis 10.00 Uhr, bevor das erste Rennen um 17.30 Uhr startet und bis 21.30 Uhr dauert. Für Sonntag, den 19. April, ist das zweite Qualifying von 08.15 bis 09.45 Uhr angesetzt, gefolgt vom Top-Qualifying von 10.40 bis 11.40 Uhr. Das zweite Rennen beginnt an diesem Tag um 13.00 Uhr und endet um 17.00 Uhr. Ein bemerkenswertes Detail ist das Samstagsrennen, das erst um 21.30 Uhr endet. Das werden für Verstappen die ersten Rennrunden auf der Nordschleife bei Dunkelheit sein, was eine grundlegend andere Fahrerfahrung auf einer Strecke bedeutet, die schon bei Tageslicht zu den anspruchsvollsten der Welt gehört. Anders als der Name vermuten lässt, bestimmen die Ergebnisse dieses Qualifying-Wochenendes nicht die Startaufstellung für das eigentliche 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Dieses System funktioniert anders. Die Sessions dienen primär als zusätzliche Trainingszeit und als Chance für die Teams, ihre Fahrzeuge im Hinblick auf das große Rennen auf der Nordschleife abzustimmen. Artikel geht unter dem Bild weiter. Zwei Fahrer, ein Auto Verstappen teilt sich den Mercedes-AMG GT3 an diesem Wochenende ausschließlich mit Lucas Auer. Die Teamkollegen Jules Gounon und Dani Juncadella sind an diesem Wochenende nicht dabei. Auer, ein österreichischer Mercedes-Werksfahrer, war in diesem Jahr noch nicht in der NLS-Serie am Start. Für das Duo ist dieses Wochenende die erste Gelegenheit, gemeinsam im Auto zu sitzen, bevor das große Rennen im Mai ansteht. Verstappen startet unter der Nennung von Verstappen Racing mit der Startnummer 3 auf dem Mercedes-AMG GT3. Das Team wird von der US-amerikanischen Mannschaft Winward Racing mit Werksunterstützung von Mercedes-AMG Motorsport eingesetzt. Das Teilnehmerfeld an diesem Wochenende ist besonders stark besetzt. Neun Marken sind in der GT3-Klasse vertreten, darunter Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Porsche und Mercedes-AMG. Porsche stellt mit elf GT3-Boliden das größte Kontingent. BMW sorgt ebenfalls für Aufsehen: Neben dem regulären M4 GT3 EVO kehrt auch der legendäre Z4 EVO auf die Nordschleife zurück. Die Teilnahme an den Qualifikationsrennen passt perfekt in das Vorbereitungsprogramm, das sich Verstappen für sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gesteckt hat. Das Hauptevent findet in diesem Jahr vom 14. bis 17. Mai auf der Nürburgring Nordschleife statt, der eigentliche Start erfolgt am Samstag, den 16. Mai. Die Nordschleife ist eine Rennstrecke wie keine andere. Mit über 25 Kilometern ist sie der längste permanente Rundkurs der Welt. Im Jahr 2025 brachen die Zuschauerzahlen beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring alle Rekorde, als rund 280.000 Fans die Strecke säumten. Alle Sessions des Qualifikationswochenendes können live über YouTube mit englischem Kommentar verfolgt werden. Lies auch: Jos Verstappen schießt gegen F1-Legende: „Er erzählt Unsinn“ Lies auch: Albers legt Finger in die Wunde bei Red Bull-Exodus: „Das tut richtig weh“ Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 F1-Boss rechnet mit nörgelnden Zuschauern ab: „Vielleicht sollten alte Fans mal…“ Formel 1 Jos Verstappen schießt gegen F1-Legende: „Er erzählt Unsinn“ Formel 1 Albers legt Finger in die Wunde bei Red Bull-Exodus: „Das tut richtig weh“ Formel 1 FIA rügt Red Bull wegen Fehlverhalten von Max Verstappen: „Mitten in mein Gesicht“ Formel 1 Bekannter F1-Kommentator vor dem Aus? „Ich habe zu viel zu tun“ Formel 1 Achtung: Der Große Preis von Miami startet zu einer ungewohnten Zeit