Formel 1 Bekannter F1-Kommentator vor dem Aus? „Ich habe zu viel zu tun“ Screenshot Von A. Schenk 15. April 2026 F1-News Formel 1 Jenson Button Martin Brundle Button dementiert Gerüchte: Kein Wechsel auf den Posten von Sky-Experte Martin Brundle Auf X richtete Button am Montag eine klare Botschaft an seine 2,7 Millionen Follower: „Ich bin nicht in der Position, Martin zu ersetzen. Er ist der Mann, wenn es um Kommentare und Einblicke geht. So sehr ich es auch genieße, einzuspringen, wenn Martin eine wohlverdiente Pause einlegt, mehr möchte ich nicht machen, denn ich habe schon genug um die Ohren!“ Die Reaktion von Button folgte auf eine Welle von Berichten, die suggerierten, dass bei Sky Sports hinter den Kulissen an einem Wachwechsel gearbeitet werde. Brundle hatte bereits zuvor auf dieselben Gerüchte reagiert. „Vollkommener Clickbait-Unsinn Margaret, mach dir keine Sorgen. Ich mache schon seit geraumer Zeit 16 Rennen pro Jahr und das bleibt auch so. Durch die Absagen komme ich in dieser Saison auf 15 der verbleibenden 19 Rennen, wie immer abhängig von den weltweiten Umständen.“ Martin Brundle fehlte beim Großen Preis von China und beim Großen Preis von Japan zu Beginn dieser Saison. In Japan war es Button, der seinen Platz hinter dem Mikrofon einnahm, und das kam gut an. Lies auch: Mark Webber ist überzeugt: TV-Zuschauer schalten wegen Max Verstappen ein Jede Menge Erfahrung Sein Kommentarstil wird von vielen als vergleichbar mit dem von Brundle beschrieben: fundiert, scharfzüngig und basierend auf jahrelanger Erfahrung. Das befeuerte die Theorie, dass Sky den 45-jährigen Briten bewusst für eine größere Rolle aufbaut. Brundle hat bestätigt, dass er bereits seit Jahren ein Pensum von 16 Rennen pro Jahr absolviert und dies auch 2026 beibehalten wird, an der Seite von Chefkommentator David Croft. Von einem Rückzug kann also keine Rede sein. Brundle ist seit 1997 eine feste Größe in der britischen F1-Berichterstattung und kommentierte damals neben Namen wie Murray Walker, James Allen und später Croft. Button ist kein Neuling bei Sky Sports. Er wurde 2019 Teil des Sky Sports F1-Teams, nachdem er 2018 erstmals als Gastanalyst beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone aufgetreten war. Seitdem ist seine Rolle kontinuierlich gewachsen. Er springt bei Rennen ein, bei denen Brundle fehlt, und ist auch abseits der Kommentatorenkabine als Experte aktiv. Dass Button es dabei belassen möchte, hat einen praktischen Grund. Neben seiner TV-Arbeit hat der Weltmeister von 2009 genug andere Projekte. Er nimmt eine Botschafterrolle für das Aston Martin F1 Team auf Basis eines mehrjährigen Vertrages wahr. Zudem konzentriert er sich auf den historischen Motorsport und diverse geschäftliche Aktivitäten, darunter eine eigene Whiskey-Marke. Ein volles Kommentatoren-Programm zusätzlich zu all dem wäre schlichtweg zu viel. Das räumt Button selbst offen ein. Sky bestätigte das Aufgebot bereits Dass bei Sky Sports zumindest in dieser Saison keine großen Veränderungen anstehen, wurde bereits bestätigt. Sky Sports gab Anfang des Jahres die Stammbesetzung für die F1-Saison 2026 bekannt. Brundle, Chefkommentator David Croft und Pitlane-Reporter Ted Kravitz sind alle an Bord geblieben, zusammen mit Experten wie Bernie Collins, Jamie Chadwick, Nico Rosberg und Jacques Villeneuve. Button gehört ebenfalls als fester Bestandteil zu dieser Gruppe. Neben Button und Davidson saßen in den letzten Jahren auch ehemalige Piloten wie Jacques Villeneuve, Karun Chandhok und Nico Rosberg vertretungsweise neben Croft. Sky verfügt damit über eine breite Palette an erfahrenen Stimmen für die Rennen, die Brundle auslässt. Brundle über seine berühmten Gridwalks Unabhängig von der Nachfolge-Diskussion bleibt Brundle eine der meistdiskutierten Figuren in der F1-Medienwelt. Sein Gridwalk vor den Rennen hat sich zu einem eigenen Phänomen entwickelt, bei dem er Promis und Fahrer mitten im Chaos kurz vor dem Start interviewt. Was viele nicht wissen: Brundle selbst hat ein gespaltenes Verhältnis dazu. „Es gibt einen Grund, warum ich mir in 25 Jahren nie einen davon noch einmal angesehen habe. Ihr habt keine Vorstellung davon, wie sehr ich es hasse, sie zu machen, aber irgendwie haben diese verrückten Momente meine berufliche Karriere definiert“, schrieb er 2022 in den sozialen Medien. Über seine Vorliebe, Fahrer statt Prominente zu interviewen, äußerte er sich gewohnt deutlich: „Sie wissen, dass man selbst dort war, es getan hat, es gesehen hat, das Auto gecrasht hat und dass man etwas Relevantes oder Persönliches fragen wird. Ich habe nie versucht, sie mit Fragen auszutricksen, das erscheint mir unfair, daher tendiert es zu recht glücklichen und freundlichen Gesprächen. Ich werde sie sicher nicht mit Dingen wie: ‚Ich habe gehört, dass dein Vertrag bald ausläuft‘ überfallen. Es ist zwar relevant für das Rennen, aber im Großen und Ganzen vertrauen sie mir.“ Damit ist die Diskussion vorerst beendet. Brundle bleibt, wo er ist, und Button behält gerne seine aktuelle Rolle bei. Lies auch: Porsches in Russland wollen plötzlich nicht mehr anspringen Lies auch: Max Verstappen sagt Nürburgring-Event ab: Bittere Nachricht für die Fans Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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