Formel 1 Journalist reagiert nach Verstappen-Rauswurf aus der Pressekonferenz Red Bull driver Max Verstappen during a press conference on day one of Formula One Aramco Pre-Season Testing at the Bahrain International Circuit, Sakhir. Picture date: Wednesday February 18, 2026. (Photo by Bradley Collyer/PA Images via Getty Images) Von A. Schenk 27. März 2026 F1-News Formel 1 Großer Preis von Japan Max Verstappen Auch wenn Max Verstappen das Feld aktuell nicht in Grund und Boden fährt: Der Niederländer sorgt weiterhin für reichlich Gesprächsstoff. Max Verstappen hat in der Formel 1 erneut für Aufsehen gesorgt, indem er im Vorfeld des Grand Prix von Japan einen Journalisten aus dem Presseraum verwies. Der Vorfall unterstreicht die zunehmenden Spannungen rund um den Niederländer, der einen schwierigen Saisonstart erlebt und sich zuletzt immer häufiger kritisch geäussert hat. Während des Medientages in Suzuka weigerte sich Verstappen, mit seiner Pressekonferenz zu beginnen, solange The Guardian Journalist Giles Richards anwesend war. Hintergrund war eine Frage, die bereits Monate zuvor nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi gestellt worden war. Richards konfrontierte Verstappen damals mit einem Zwischenfall in Barcelona, der möglicherweise entscheidend für den Titelkampf war. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Vorfall zwischen Verstappen und Richards äusserst ungewöhnlich „Du vergisst all die anderen Dinge, die in dieser Saison passiert sind“, wetterte Verstappen damals heftig. „Das Einzige, was du erwähnst, ist Barcelona. Ich wusste, dass das kommen würde. Du setzt mir jetzt auch noch so ein dummes Grinsen auf.“ Diese Reaktion von Verstappen machte schon damals deutlich, wie sensibel das Thema besetzt war. In Suzuka zeigte sich nun, dass dieser Groll immer noch vorhanden ist. Verstappen erkannte Richards sofort und stellte eine harte Forderung, bevor er bereit war zu sprechen. „Einen Moment, ich rede nicht, bevor er weg ist“, sagte der viermalige Weltmeister. Als der Journalist um Bestätigung bat, blieb Verstappen bei seinem Standpunkt. Auf die Frage, ob er immer noch wütend sei, reagierte er kurz und knapp. „Geh weg. Ja. Geh weg.“ Erst nachdem Richards den Raum verlassen hatte, wurde die Pressekonferenz fortgesetzt. „Jetzt können wir anfangen.“ Artikel geht weiter unter dem Bild. Der Vorfall ist in der Formel 1 äusserst ungewöhnlich, da die Medienverpflichtungen normalerweise strikt eingehalten werden und Konfrontationen selten derart persönlich ausarten. Richards selbst reagierte später sachlich auf den Vorfall und gab an, dass er seine Arbeit einfach weiter fortsetzen werde. „Ich bewundere Verstappen nach wie vor und hoffe, dass wir in Zukunft ein besseres Verhältnis haben können.“ „Manchmal müssen schwierige, unangenehme Fragen gestellt werden. Das gehört zum Job dazu.“ Der Vorfall fügt sich in einen breiteren Kontext ein, in dem Verstappen sichtlich frustriert wirkt. Seine Kritik am neuen Reglement und die enttäuschende Performance von Red Bull sorgen für Druck, der sich nun auch abseits der Strecke manifestiert. Gleichzeitig verdeutlicht die Reaktion von Richards, dass die Rolle der Medien innerhalb des Sports unvermindert wichtig bleibt, gerade wenn die Spannungen zunehmen. Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“