Formel 1

Jos Verstappen und Helmut Marko landen in Amsterdam zu Geheim-Meeting

Jos Verstappen und Helmut Marko landen in Amsterdam zu Geheim-Meeting

Brisantes Treffen in Amsterdam: Zukunft von Max Verstappen spitzt sich vor entscheidender Oktober-Deadline weiter zu

Die vertragliche Ausstiegsklausel für Max Verstappen ist seit dem Silverstone-Wochenende offiziell aktiviert, da der viermalige Weltmeister die Sommerpause nicht als Führender oder Zweitplatzierter der Gesamtwertung antritt. Damit kann er die Klausel nutzen, die ihm einen vorzeitigen Abschied von Red Bull ermöglicht.

Spätestens im Oktober muss der Niederländer seinen Arbeitgeber über seine Zukunftsplanung informieren. Sein Ausfall in Großbritannien, ausgelöst durch den Heckflügel des RB22, war der Moment, in dem sich diese Tür endgültig öffnete.

Genau in diesen Tagen tauchte ein Foto auf, das in den Niederlanden und darüber hinaus für Schlagzeilen sorgte. De Telegraaf veröffentlichte ein Bild, das Manager Raymond Vermeulen gemeinsam mit Jos Verstappen und Helmut Marko bei einem Spaziergang durch Amsterdam zeigt.

Worüber die drei Männer dort sprachen, drang nicht nach außen. Marko fungiert seit Jahren als Berater bei Red Bull und gilt seit Verstappens Jugendjahren als enger Vertrauter der Familie.

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Gerüchte über einen Wechsel zu McLaren

PlanetF1 berichtete Anfang dieser Woche, dass mehrere Quellen im Fahrerlager mit einer baldigen Bekanntgabe einer Einigung zwischen Verstappen und McLaren rechnen. Die beteiligten Parteien hüllen sich bezüglich eines möglichen Wechsels vorerst in Schweigen.

Deutsche Medien schreiben zudem, dass Mark Mateschitz, Sohn des Firmengründers Dietrich Mateschitz, seinen Starpiloten nicht länger um jeden Preis halten will. Red Bull soll Verstappen angeblich eine Summe im zweistelligen Millionenbereich geboten haben, um die Ausstiegsklausel abzukaufen.

McLaren verfügt dem Vernehmen nach durch finanzstarke Anteilseigner und Sponsoren aus Bahrain über ausreichend Spielraum, um die Gehaltsforderungen zu erfüllen. Da der Rennstall zudem in dieser Saison an der Spitze mitkämpft, erhöht dies die sportliche Attraktivität eines Wechsels massiv.

Für Red Bull kommt die Unruhe zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da das Team mit Balance-Problemen und der Zuverlässigkeit des Autos kämpft. Ohne konkurrenzfähiges Material fehlt nämlich das wichtigste Argument, um Verstappen von einem Verbleib zu überzeugen.

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https://x.com/ErikvHaren/status/2075276282657481198

Verstappen stattet Fabrik in Milton Keynes einen Besuch ab

Am Mittwoch teilte Red Bull Racing über die sozialen Kanäle mit, dass der Niederländer die Fabrik in Milton Keynes besucht hat. Dieser Termin fiel mit den bisher heftigsten Spekulationen zusammen, auch wenn es laut Teamangaben primär um die technischen Defizite des RB22 ging.

Mit seinem eigenen Auftritt in Silverstone war Verstappen alles andere als zufrieden. Ein Podiumsplatz hätte seiner Meinung nach ein falsches Bild der tatsächlichen Pace des Autos vermittelt.

Der Pilot ging anschließend detaillierter auf die Probleme mit dem Reifenverschleiß und dem Top-Speed ein, die ihn das gesamte Wochenende über beschäftigten.

„Auf den harten Reifen waren wir wirklich langsam. Ich weiß nicht, wie ich George und Lewis so lange hinter mir halten konnte. Aber das ganze Wochenende über hatte ich eine schreckliche Balance und keinen Top-Speed im Vergleich zum anderen Auto in der Garage. Im Rennen war es genau dasselbe, was ich bereits vorhergesagt hatte“, so der viermalige Champion.

Solange Verstappen selbst keine Klarheit schafft, wird der Rest der Saison im Zeichen seiner Zukunftsentscheidung stehen.

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