Formel 1 Jos Verstappen spricht Verbot aus: Max darf „nicht hier“ fahren Jos Verstappen ahead of the Formula 1 Hungarian Grand Prix at Hungaroring in Budapest, Hungary on August 3, 2025. (Photo by Jakub Porzycki/NurPhoto) Von A. Schenk Heute um 14:27 F1-News Formel 1 Jos Verstappen Max Verstappen Red Bull Dass Max Verstappen eine, gelinde gesagt, disziplinierte Erziehung genoss, ist allgemein bekannt. Der Niederländer zeigt sich heute dankbar. Jos Verstappen fungierte als Architekt, der den viermaligen Weltmeister formte und zu dem Fahrer schliff, der er heute ist. Sein Naturtalent und seine fahrerischen Fähigkeiten machen Max Verstappen zu einem Piloten, an dem kein Weg vorbeiführt. Nachdem Verstappen 2025 den fünften Titel in Folge nur knapp verpasst hat, begibt er sich in der kommenden Saison erneut auf die Jagd. Der einzige Fahrer, dem bisher fünf Titel in Serie gelangen, war Rekordchampion Michael Schumacher, der zuvor bereits zwei Weltmeisterschaften mit Benetton gewonnen hatte. Lediglich Lewis Hamilton, Schumacher und Juan Manuel Fangio weisen mehr Titel in ihrer Vita auf. Der Erfolg des viermaligen Champions lässt sich komplett auf die Erziehung Verstappens zurückführen, über die mitunter Geschichten an die Öffentlichkeit gelangen, die nicht überall auf Begeisterung stoßen. Jos Verstappen war gnadenlos gegenüber seinem Sohn. Doch wie Max Verstappen selbst zugab, war es genau das, was er brauchte. Der heute 52-Jährige, der in der Königsklasse selbst weit weniger erfolgreich agierte, erkannte das enorme Talent seines Sohnes und wollte bereits in jungen Jahren das Maximum aus ihm herausholen. „Ich habe versucht, ihm bereits im Kartsport so viel wie möglich mitzugeben“, erklärt Jos in einem Interview mit dem deutschen Magazin Speedweek. „Es gibt unzählige Aspekte, auf die man achten muss.“ Lies auch: Rückschlag für Red Bull: FIA verbietet Motoren-Trick „Ich verbot ihm, an einfachen Stellen anzugreifen“ „Wie man selbst fährt, wie man überholt, wie man das Fahrzeug abstimmt.“ „Dass ich ihm viel beigebracht habe, als er noch sehr jung war, hat ihm meiner Meinung nach sehr geholfen.“ „Bei seinem Formel-1-Debüt hat er bereits als Teenager bewiesen, wie weit er schon war und wie weit er es bringen kann“, so der ehemalige F1-Pilot. Unter anderem das Fahren im Regen wurde Verstappen früh antrainiert. Oft war er der einzige Fahrer, der selbst bei sintflutartigen Regenfällen noch mit seinem Kart auf der Strecke anzutreffen war. Neben den Regenfahrten brachte Verstappen senior seinem Sohn auch die Kunst des Überholens bei. Kein Zögern, sondern entschlossen vorbei. Viele Beobachter zeigten sich von der Entschlossenheit und Aggressivität überrascht, die Max Verstappen bei seinen Überholmanövern in den ersten Formel-1-Jahren an den Tag legte. „Das Überholen war ein großes Thema in seiner Ausbildung“, gibt der Vater an. „Man kann auch falsch überholen. Wenn er beim Überholvorgang Zeit verlor, habe ich versucht zu erklären, wie es besser geht.“ „Wenn man Zeit liegen lässt, hat man es nicht richtig gemacht. Max hat das verinnerlicht.“ „Es ging sogar so weit, dass ich ihm verbot, an einfachen Stellen anzugreifen.“ „Ich sagte: Du darfst nur hier, hier und dort angreifen und sonst nirgends.“ „Das waren Kurven, in denen andere nicht angriffen, weil es dort viel schwieriger war.“ Lies auch: F1-Vater wütend: „Sie hatten ihn schon vor dem Start abgeschrieben“ Lies auch: Vier Fahrer, die Verstappen bei einem vorzeitigen Red-Bull-Abschied ersetzen könnten Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Rückschlag für Red Bull: FIA verbietet Motoren-Trick Formel 1 F1-Vater wütend: „Sie hatten ihn schon vor dem Start abgeschrieben“ Formel 1 Vier Fahrer, die Verstappen bei einem vorzeitigen Red-Bull-Abschied ersetzen könnten Formel 1 Damon Hill kehrt ins F1-Paddock zurück Formel 1 Fast 20 Jahre später: Das Urteil gegen Michael Schumacher Formel 1 F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“