Formel 1 F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“ JEDDAH, SAUDI ARABIA - MARCH 07: A general view over the circuit as Charles Leclerc of Monaco drives the (16) Ferrari SF-24 on track during practice ahead of the F1 Grand Prix of Saudi Arabia at Jeddah Corniche Circuit on March 07, 2024 in Jeddah, Saudi Arabia. (Photo by Rudy Carezzevoli/Getty Images) Von A. Schenk Heute um 21:27 F1-News Formel 1 Robert Doornbos Nullnummer in Bahrain und Saudi-Arabien: Wie endgültig ist der Fehlstart? Die Absage der Grands Prix von Bahrein und Saoedi-Arabië hat die Formel 1 in unruhiges Fahrwasser gebracht. Dennoch besteht die Chance, dass beide Rennen doch noch im Kalender 2026 auftauchen könnten. Der ehemalige Formule 1-Pilot Robert Doornbos brachte bei Ziggo Sport den Vorschlag ins Gespräch, dass Jeddah in diesem Jahr noch eine Chance auf eine Austragung hat. Auslöser für die Absagen war der Krieg im Nahen Osten. Nach gezielten Luftangriffen Israels und der Vereinigten Staaten am 28. Februar 2026 startete der Iran Vergeltungsschläge auf Militärbasen in Bahrein, Saoedi-Arabië, Qatar und den Verenigde Arabische Emiraten. Die FIA beobachtete die Situation genau und traf am 14. März die offizielle Entscheidung. Die Grands Prix in Bahrein am 12. April und Saoedi-Arabië am 19. April finden nicht statt. Die Saison umfasst damit aktuell 22 statt der geplanten 24 Rennen. Lies auch: Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“ Abu Dhabi eine Woche später und Jeddah an jenem Wochenende Doornbos glaubt, dass Jeddah aufgrund der auf dem Spiel stehenden finanziellen Interessen doch noch einen Weg zurück in den Kalender finden könnte. „Ich habe da etwas anderes gehört. Wir kennen Aramco als Sponsor der Formule 1. Sie bewerben das Event in Jeddah massiv, da es ihr Aushängeschild ist.“ „Jeddah könnte in diesem Jahr noch in den Kalender zurückkehren“, so Doornbos bei De Stamtafel. Sein Vorschlag sieht vor, Abu Dhabi um eine Woche auf den 13. Dezember zu verschieben und Jeddah am 6. Dezember einzufügen, sodass die Saison mit vier aufeinanderfolgenden Rennen enden würde: Las Vegas, Qatar, Jeddah und Abu Dhabi. Das ist jedoch nicht so einfach, wie es klingt. Abu Dhabi hat vertraglich festgelegt, dass das Rennen stets das Saisonfinale bilden muss. Das macht eine Verschiebung kompliziert, aber nicht unmöglich, sofern alle Parteien kooperieren. Artikel geht unter dem Bild weiter. Saudi Aramco ist als Titelsponsor der Formule 1 zudem einer der einflussreichsten Finanzpartner des Sports und hat ein großes Interesse daran, dass das Rennen in Jeddah stattfindet. Das finanzielle Gewicht der Absagen ist beträchtlich. Allein die Gebühren für Bahrein und Saoedi-Arabië werden auf insgesamt 90 Millionen Euro geschätzt. Dieser Betrag ginge verloren, wenn die Rennen nicht nachgeholt werden. Gleichzeitig sind die logistischen Herausforderungen für ein nachgeholtes Rennen enorm: Frachttransporte, Hotels, Sicherheitskonzepte und der Ticketverkauf erfordern eine monatelange Vorlaufzeit. Unterdessen signalisierte die italienische Rennstrecke Imola, die zuvor als möglicher Ersatz gehandelt wurde, Bereitschaft, betonte jedoch, nicht aktiv zu verhandeln. „Wir warten ab, ohne selbst aktiv zu werden. Wir würden es vorziehen, wenn der Krieg endet.“ „Wenn Bedarf besteht, weiß die Formule 1, dass wir bereit wären, ein Event zu organisieren. Aber jetzt darüber zu sprechen, macht keinen Sinn“, erklärte der Bürgermeister von Imola, Marco Panieri. Die Formule 1 hat offiziell bestätigt, dass die beiden Rennen im aktuellen Kalender nicht ersetzt werden, doch ein expliziter Ausschluss einer Rückkehr zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr erfolgte nie. Hinter den Kulissen soll Stefano Domenicali laut der deutschen Sport Bild aktiv mehrere Szenarien prüfen. Vorerst steuert die Formule 1 auf Miami am 3. Mai als Neustart der Saison zu. Die fünf-wöchige Pause gab den Teams die Gelegenheit, ihre Autos weiterzuentwickeln und die ersten Erkenntnisse zu verarbeiten. Ob Jeddah in diesem Jahr noch zurückkehrt, hängt stark von der geopolitischen Lage im Nahen Osten ab. Diese ist derzeit noch zu unsicher für konkrete Zusagen, aber der Wille zur Rückkehr ist auf beiden Seiten vorhanden. Lies auch: Mika Häkkinens Tochter feiert erste Siege im Youngster-Alter Lies auch: Kimi Antonelli schreibt Geschichte mit 200.000-Dollar-Wahnsinnskauf Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“ Formel 1 Mika Häkkinens Tochter feiert erste Siege im Youngster-Alter Formel 1 Kimi Antonelli schreibt Geschichte mit 200.000-Dollar-Wahnsinnskauf Formel 1 Bizarre Begründung: Adrian Newey lehnte F1-Fahrer wegen zu langem Oberkörper ab Formel 1 Exodus bei Red Bull: Diese Mitarbeiter haben das Team in den letzten fünf Jahren verlassen Formel 1 Red Bull benennt Ersatz für Max Verstappen