Formel 1

Jos Verstappen künftig als Teamchef in der F1? Max Verstappen nimmt Stellung

Jos Verstappen künftig als Teamchef in der F1? Max Verstappen nimmt Stellung

In Sachen Rennerfolg steht Jos Verstappen klar im Schatten seines Sohnes Max – als Teamchef hingegen könnte Senior voll überzeugen.

Max Verstappen ist bekannt für seine offenherzigen Aussagen, wie er diese Woche in Bahrein einmal mehr unter Beweis stellte. Das gilt auch, wenn es um seinen eigenen Vater geht.

Während des Rennweschehendes in Mexiko im vergangenen Jahr hielt der viermalige Weltmeister ein Plädoyer für Jos Verstappen und erklärte, dass sein Vater absolut das Zeug dazu hätte, ein Topteam zu leiten.

„Ich glaube, dass er ein wirklich, wirklich guter Teamchef wäre“, sagte Max während der Pressekonferenz. „Auch wenn ich nicht glaube, dass er das selbst machen möchte“, fügte er mit einem Lächeln hinzu.

Für Max geht es dabei nicht nur um die Rennkarriere, die sein Vater in der Formel 1 hatte. Was den Junior wirklich beeindruckt, ist das technische Wissen und das Verständnis von Jos.

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„Schnell fahren allein reicht nicht“

„Das Beeindruckendste ist sein Wissen über den Rennsport, Setups und das Abstimmen von Autos und Karts“, so der viermalige Champion. „Dieses Wissen hat er mir von klein auf vermittelt.“

Laut Max war dieses technische Verständnis seines Vaters ein wichtiges Fundament für seinen eigenen Erfolg.

„Es hat mich definitiv zu der Person und dem Fahrer geformt, der ich heute bin. Schnell fahren allein reicht nicht. Man muss auch verstehen, wie ein Auto funktioniert.“

Verstappen lobt die Fähigkeit seines Vaters, Probleme und Performance technisch zu durchdringen.

„Er versteht genau, wie die Komponenten arbeiten, was man schneller machen kann und wie alles zusammenhängt“, erklärt Max.

„Wir besprechen immer noch viele technische Dinge miteinander. Er über sein Rallyeauto, ich über mein F1-Auto und auch über mein GT3-Team.“

Zudem hob Max hervor, wie viel sein Vater für ihn geopfert hat.

„Er hat seine eigene Karriere hintenangestellt und 110 Prozent für mich gegeben. Ich habe noch nie jemanden gesehen, der so engagiert war.“

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Obwohl Jos viel im Hintergrund agiert, erwartet Max nicht, dass sein Vater in naher Zukunft offiziell eine Rolle in der Formel 1 übernehmen wird.

„Letztendlich hat es auch mit der Familie zu tun. Bei so vielen Rennen dabei zu sein, wäre schwierig.“

Dennoch bleibt Jos Verstappen eine wichtige Stütze im Hintergrund:

„Wir besprechen viele Dinge gemeinsam. Er berät mich, hilft mir bei bestimmten Themen. Es ist toll, ihn dabei zu haben“, sagt Max. „Er hat so viele Kontakte auf der ganzen Welt.“

Bei der Frage, ob er noch fahrerische Tipps von seinem Vater bekommt, muss der Red Bull Pilot lachen. „Wahrscheinlich nur, wenn ich in ein Rallyeauto steigen würde. Aber ansonsten? Nein.“

Anfang dieser Woche deutete Max bereits an, alles andere als glücklich mit dem 2026er-Auto zu sein: Durch das viele Management vergeht ihm der Spaß am Fahren zusehends.

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