Formel 1 Regen-Alarm in Miami: Formel-1-Rennen am Sonntag droht ins Wasser zu fallen Von A. Schenk Heute um 11:27 F1-News Formel 1 Großer Preis von Miami Unwetterwarnung in Miami: Zeitplan des Grand Prix gerät durch heftige Regenschauer ins Wanken Während die Strecke normalerweise in Hitze und unter strahlend blauem Himmel liegt, droht Regen das Rennen am Sonntag komplett durcheinanderzubringen. Das Miami International Autodrome ist für Max Verstappen vertrautes Terrain. Der Niederländer hat hier bereits zweimal gewonnen und kennt den Asphalt genau. Der Vorlauf zum Rennen sieht wettertechnisch zunächst günstig aus. Freitag und Samstag stehen im Zeichen warmer und stabiler Bedingungen mit Temperaturen, die bis weit über die Dreissig-Grad-Marke steigen können. Niederschlag wird an diesen Tagen kaum erwartet, und die Bedingungen scheinen ideal für die Feinabstimmung des Setups zu sein. Lies auch: F1-Legende (40) kracht mit 320 km/h gegen einen Vogel: „Es klebten Teile an meinem Helm“ Sonntag bringt Unsicherheit Das Qualifying und das Sprintrennen werden voraussichtlich ebenfalls trocken verlaufen. Alles deutet auf ein klassisches Miami-Szenario mit Sonne und leichter Bewölkung hin, ohne dass Regen das Programm stört. Teams, die sich zu sehr auf trockene Bedingungen konzentrieren, laufen Gefahr, falsch vorbereitet an den Start zu gehen. Für den eigentlichen Grand Prix zeigen die Wettermodelle nämlich eine Regenwahrscheinlichkeit von zwischen dreissig und vierzig Prozent. Miami ist bekannt für seine plötzlichen heftigen Regenschauer, die ebenso viel Unheil anrichten können wie lang anhaltender Regen. Genau dieser Charakter macht die Situation so komplex. Die Streckentemperatur beim Start wird auf 44 Grad Celsius geschätzt, kann aber durch die Bewölkung im Laufe des Nachmittags auf 39 Grad sinken. Dieser Unterschied hat direkte Auswirkungen auf den Reifenverschleiss und damit auf die strategischen Entscheidungen, die die Teams treffen müssen. Text geht unter der Abbildung weiter. Der Kommandostand als Schlüsselfaktor Renningenieure und Strategen werden am Sonntag auf die Probe gestellt. Wer die Wetterentwicklung am schärfsten analysiert und am schnellsten die richtige Entscheidung trifft, hat einen grossen Vorteil. Für Teams, die ohnehin mit der Performance ihres Autos kämpfen, bietet ein unsicheres Regenrennen zudem Chancen, die es auf trockenem Asphalt normalerweise nicht gäbe. Auch die Startaufstellung spielt bei nassen Bedingungen eine grössere Rolle, und die Wahrscheinlichkeit eines Safety-Car-Einsatzes nimmt erheblich zu, sobald es nass wird. Wer seine Position nach einem Restart gut nutzt, kann Punkte einfahren, die unter trockenen Bedingungen völlig ausser Reichweite lägen. Das macht die Startphase nach einem Restart entscheidend. Lies auch: „Verstappen soll Hamilton bei Ferrari ersetzen“ Lies auch: Ab sofort gibt es neuen Kraftstoff an den Tankstellen in den Niederlanden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 F1-Legende (40) kracht mit 320 km/h gegen einen Vogel: „Es klebten Teile an meinem Helm“ Formel 1 „Verstappen soll Hamilton bei Ferrari ersetzen“ Formel 1 Ab sofort gibt es neuen Kraftstoff an den Tankstellen in den Niederlanden Formel 1 Reaktion auf die Anschuldigungen von Michael Schumacher: „Ich bin sprachlos“ Formel 1 Max Verstappen sorgt für Teilnehmer-Boom am Nürburgring Formel 1 Formel-1-Beben: Kalender-Aus für Traditionsrennen zugunsten von Wüstenstaat