Formel 1

„Ich ziehe mich aus den ersten drei F1-Rennen zurück“

„Ich ziehe mich aus den ersten drei F1-Rennen zurück“
LUSAIL CITY, QATAR - NOVEMBER 28: DJ Admin performs on stage during practice ahead of the F1 Grand Prix of Qatar at Lusail International Circuit on November 28, 2025 in Lusail City, Qatar. (Photo by Mark Sutton - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Sorgen um F1-Saisonauftakt in Melbourne wegen Iran-Konflikt

Es sind neue Zweifel am Eröffnungswochenende der Formel 1 Saison in Melbourne aufgekommen, das am kommenden Sonntag auf dem Programm steht. Der Große Preis von Australien wird von der Unsicherheit über Reisebeschränkungen infolge des Krieges im Iran überschattet.

Die Vereinigten Staaten und Israel führten am 28. Februar Angriffe auf den Iran aus, bei denen unter anderem das Oberhaupt Ali Khamenei ums Leben gekommen sein soll.

Der Iran schlug daraufhin mit Raketen- und Drohnenangriffen auf verschiedene Standorte im Nahen Osten zurück. Dabei wurden auch Bahrain und Katar getroffen, zwei Länder, die im weiteren Saisonverlauf einen Formel 1 Grand Prix austragen.

Die Situation hat innerhalb der F1-Welt für Unruhe gesorgt. Ein prominenter Abwesender bei den ersten drei Rennen ist F1-DJ Admin, der Niederländer Rick Jansen. Er gab via Instagram bekannt, aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht nach Melbourne, Shanghai und Suzuka zu reisen.

LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring

Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring

Sicherheit steht an erster Stelle

In einem Beitrag schrieb er, dass die Reise zwar nicht unmöglich gewesen wäre, es sich zum jetzigen Zeitpunkt aber schlichtweg nicht richtig anfühle. Jansen gab zudem an, dass seine Tätigkeit als Wirtschaftslehrer in den Niederlanden bei seiner Entscheidung eine Rolle spiele.

Seit 2014 sorgt er während der F1-Wochenenden für die Musik und hofft, beim Großen Preis von Bahrain im April wieder dabei zu sein. FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem betonte, dass die Sicherheit und das Wohlergehen aller Beteiligten bei Entscheidungen über die Durchführung von Veranstaltungen maßgeblich seien.

„In dieser unsicheren Zeit hoffen wir auf Ruhe und eine schnelle Rückkehr zur Stabilität.“

„Der Dialog und der Schutz von Zivilisten müssen Priorität bleiben,“ ließ er wissen.

Artikel geht weiter unter dem Bild.

Trotz der geopolitischen Spannungen bleibt man in Australien optimistisch. Travis Auld, CEO des Australian Grand Prix, erwartet keine Auswirkungen auf das Rennwochenende. Ihm zufolge konnte die Formel 1 Organisation schnell reagieren, um die Reisepläne anzupassen.

„Es wurden viele Flüge umgebucht, aber das ist etwas, worin die Formel 1 gut ist. Menschen rund um die Welt zu bewegen, gehört zu ihrer Expertise,“ so Auld.

Er schätzt, dass fast tausend Teammitglieder, Fahrer und F1-Mitarbeiter ihre Reisepläne ändern mussten, betont jedoch, dass die gesamte Fracht mit den Autos und dem Material sicher in Melbourne angekommen ist.

Vorerst scheint das Auftaktrennen also wie geplant stattzufinden. In Melbourne feiert Cadillac sein Debüt in der Formel 1, während Lando Norris hofft, seinen Weltmeistertitel aus der vergangenen Saison mit McLaren erfolgreich zu verteidigen.

George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“

Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“

Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden

Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden

Neueste Nachrichten

Mehr Nachrichten lesen