Formel 1

„Ich bin besser als Max Verstappen, Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Michael Schumacher“

„Ich bin besser als Max Verstappen, Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Michael Schumacher“

Fernando Alonso sorgt erneut für Wirbel: Spanier sieht sich besser als die größten Namen der Formel 1

In einem Interview in der spanischen Sportsendung Jugones erklärte der zweimalige Weltmeister, dass er sich selbst gegenüber Max Verstappen, Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Michael Schumacher im Vorteil sieht. Doch als der Name Ayrton Senna fiel, hielt sich Alonso zurück.

„Ich kann mich nicht vergleichen. Ich bin nie gegen ihn gefahren.“

Fernando Alonso ist seit Jahren für seine markante Meinung bekannt, doch diese Aussage ist selbst für seine Verhältnisse bemerkenswert. Der Spanier fährt seit mehr als zwanzig Jahren in der Formel 1 und wird von vielen als einer der komplettesten Piloten der Geschichte angesehen.

Er hat Generationen von Champions erlebt und geschlagen, verpasste jedoch selbst mehrere Titel durch fragwürdige Karriereentscheidungen. Auf die Frage nach seiner Position im Vergleich zu Verstappen, Hamilton, Vettel und Schumacher antwortete er ebenso überraschend wie überzeugt.

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Aussage ist kontrovers, aber nicht unbegründet

„Ja, ich denke, ich bin besser als sie“, sagte Alonso mit ernstem Blick.

Obwohl die Aussagen sicherlich für Kontroversen sorgen, sind sie nicht völlig aus der Luft gegriffen. Alonsos Palmares ist beeindruckend und sein Ruf als Fahrer, der selbst aus unterlegenen Autos das Maximum herausholt, bleibt unerreicht.

Alonso besiegte Michael Schumacher in dessen dominanter Ferrari-Ära in den Jahren 2005 und 2006, womit er die fünfjährige Titelserie des Deutschen beendete. Es war eine Leistung, die ihn im Alter von 24 Jahren zum jüngsten Doppel-Weltmeister der Geschichte machte. Ein Rekord, der erst Jahre später gebrochen wurde.

2007 teilte sich Alonso die Box bei McLaren mit Debütant Lewis Hamilton. Was folgte, war die turbulenteste Rivalität zwischen Teamkollegen aller Zeiten, bei der beide Fahrer die Saison punktgleich beendeten und den Titel letztlich mit nur einem Punkt Rückstand an Kimi Räikkönen verloren.

Zwischen 2010 und 2013 folgte ein intensiver Kampf mit Sebastian Vettel, bei dem Alonso drei Mal Vize-Weltmeister wurde. Besonders in den Jahren 2010 und 2012 verlor er den Titel nur um wenige Zähler. 2012 betrug der Rückstand sogar lediglich drei Punkte.

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Mit Max Verstappen konnte Alonso bisher nie direkt um eine Weltmeisterschaft kämpfen. Während des Qualifyings in Monaco 2023 schaffte er es jedoch, im konkurrenzfähigen AMR23 ans absolute Limit zu gehen und landete nur einen Bruchteil hinter Verstappen.

Dieser Moment wurde weithin als eine der besten Qualifying-Sessions des letzten Jahrzehnts angesehen.

Die Aussagen von Alonso werden auf viele wie typisch spanische Bravour oder pure Arroganz wirken. In einem Sport, in dem Selbstvertrauen und mentale Stärke essenziell sind, ist es für einen Top-Piloten nicht ungewöhnlich, sich selbst als den Besten zu betrachten.

Was ihn unterscheidet, ist, dass er dies auch offen auszusprechen wagt.

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