Formel 1 Helmut Marko rechnet mit ehemaligem Formel-1-Piloten ab: Er war „mein größter Fehler“ Von A. Schenk 9. April 2026 F1-News Formel 1 Helmut Marko Nyck de Vries Dass Helmut Marko über Leichen geht, ist allgemein bekannt: Teenager, die online Millionen von Morddrohungen erhielten, nahm er dabei billigend in Kauf. Auch nachdem Dr. Helmut Marko selbst „beschlossen hat“, künftig getrennte Wege mit Red Bull zu gehen, ist der über 80-jährige Österreicher noch lange nicht fertig damit, kräftig auszuteilen. Immer wieder blickt der ehemalige Berater und Mentor von Max Verstappen auf Höhen und Tiefen zurück. Einer der Tiefpunkte des 82-jährigen Marko hat direkt mit einem Niederländer zu tun. Für Helmut Marko gibt es einen Fahrer, den er mit dem Wissen von heute niemals wieder unter Vertrag nehmen würde. Und damit meint er nicht Ian Dunne, den er einst ohne Rücksprache mit den Anteilseignern verpflichtet hatte. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Nicht überzeugt Es geht um Nyck de Vries, der in der ersten Jahreshälfte 2023 für die Scuderia AlphaTauri im Einsatz war, aber noch vor der Sommerpause durch Daniel Ricciardo ersetzt wurde. Der Niederländer konnte Marko während seiner Zeit beim italienischen Team nicht überzeugen. Nyck de Vries hatte eigentlich gar kein Cockpit in der Formel 1 und es sah auch nicht danach aus, als würde er in den kommenden Jahren eine große Chance erhalten, doch eine Blinddarmentzündung von Alex Albon änderte alles. Der Pilot aus Friesland durfte in Monza einspringen und fuhr mit dem Williams direkt in die Punkte, was ihn schlagartig zum „Hot Prospect“ machte. Unter anderem Helmut Marko wollte Nyck unbedingt verpflichten, und so wurde der Friese für 2023 bei AlphaTauri, dem Schwesterteam von Red Bull Racing, untergebracht. Bei AlphaTauri verlief jedoch nichts wie erwartet. De Vries kam nicht an die Pace von Teamkollege Yuki Tsunoda heran und verursachte zudem zu viele Unfallschäden, trotz seiner enormen Erfahrung aus anderen Rennklassen. Vor allem bei Helmut Marko hat Nyck keinen guten Eindruck hinterlassen. Im Gespräch mit dem italienischen Magazin AutoSprint lässt Marko nun wissen, dass die Verpflichtung von De Vries der „größte Fehler“ in seiner F1-Karriere gewesen sei. „Mein größter Fehler? Nyck De Vries, ohne Zweifel.“ „Er hat bei seinem Debüt im Williams in Monza einen sehr guten Job gemacht, aber als er erst einmal bei uns unter Vertrag stand, konnte er sich nicht steigern.“ „Er hatte einen tadellosen Lebenslauf. Champion in der F2 und Weltmeister in der Formel E,“ erklärt der ehemalige Berater und Motorsportchef von Red Bull. „Aber die Stoppuhr gab ihm nicht recht, und bei den Versuchen, stärker zu werden, unterliefen ihm in der Folge Fehler.“ Inzwischen hat Nyck de Vries seinen Rhythmus in der elektrischen Rennserie, der Formule E, wiedergefunden. In der Saison 2020/2021 konnte der Friese in dieser Klasse Weltmeister werden. Diesen Erfolg versucht er nun zu wiederholen. Zudem wird De Vries im kommenden Jahr Sim-Arbeit für McLaren leisten. Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“