Formel 1 Helmut Marko beobachtet auffällige Veränderung bei Max Verstappen nach GP von Australien Von A. Schenk 10. März 2026 F1-News Formel 1 Helmut Marko Max Verstappen Formule 1-Saisonstart 2026: Neue Zweifel an Max Verstappens Einstellung zur nächsten Fahrzeug-Generation geschürt Laut dem ehemaligen Red Bull Berater Helmut Marko war deutlich zu erkennen, dass der viermalige Weltmeister wenig Begeisterung zeigte, als er das Auftaktrennen der Saison bestritt. Marko war zwanzig Jahre lang als Sonderberater bei Red Bull tätig und galt als einer der wichtigsten Vertrauten von Max Verstappen. Am Ende der vergangenen Saison wurde jedoch bekannt, dass sein Vertrag nicht verlängert wird. Dadurch verfolgte der 82-jährige Österreicher den Grand Prix von Australien diesmal von zu Hause aus statt aus der Red Bull Garage. Während des Rennens zeigte Verstappen eine starke Aufholjagd. Nach einem schwierigen Qualifying war er nämlich nur von Startplatz 18 ins Rennen gegangen. Letztlich kämpfte sich der Niederländer bis auf die sechste Position vor. Trotz zahlreicher Überholmanöver ließ er im Anschluss wissen, dass er wenig Freude am Fahren mit den neuen Autos hatte. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Noch immer nicht überzeugt Bereits während der Wintertests hatte Verstappen Kritik am neuen Reglement geäußert. Die aktuellen Formel 1 Autos nutzen deutlich mehr elektrische Energie als zuvor. Der Niederländer bezeichnete die neue Fahrzeuggeneration damals als „Formel E auf Steroiden“. Helmut Marko kennt Verstappen seit Jahren und sagt, dass er an dessen Gesichtsausdruck sehen konnte, dass der Pilot noch immer nicht von der neuen Richtung des Sports überzeugt ist. „Ich habe heute nicht mit ihm gesprochen, aber ich habe sein Gesicht gesehen und er sah nicht gerade begeistert aus.“ Verstappen hat mittlerweile bereits schnelle Anpassungen am Reglement gefordert. Marko glaubt jedoch, dass der Sport besser etwas Geduld haben sollte. Seiner Meinung nach muss man den neuen Regeln erst Zeit geben, sich zu entwickeln. „Ich denke, wir müssen dem Ganzen etwas mehr Zeit geben. Es wird besser werden.“ Dennoch versteht Marko einen Teil der Kritik. Vor allem die zunehmende Rolle der Technologie und des Energiemanagements bereitet ihm Sorgen. Artikel geht weiter unter dem Bild. „Was mir nicht gefällt, ist, dass sich der Fokus immer mehr auf die Ingenieure verschiebt, die sagen: ‚Jetzt hast du Leistung, jetzt hast du einen besseren Motor.‘“ „Das ursprüngliche Können des Fahrers steht momentan weniger im Mittelpunkt.“ Laut ihm wird sich zeigen müssen, ob die Formel 1 die Balance wiederherstellen kann, damit die Abstände zwischen den Teams kleiner werden. Während des Rennwochenendes in Melbourne zeigte sich nämlich, dass Mercedes derzeit einen klaren Vorteil hat. Für Red Bull selbst verlief das Wochenende ohnehin mühsam. Die Chancen von Verstappen auf ein gutes Ergebnis wurden bereits durch einen Crash im Qualifying beschädigt. Dadurch musste er das Rennen vom 18. Platz aus aufnehmen. Teamkollege Isack Hadjar hatte ebenfalls Pech. Der junge Pilot fuhr ein starkes Qualifying, schied im Rennen jedoch nach elf Runden durch ein Motorenproblem aus. Dennoch sah Marko auch einen kleinen positiven Aspekt. Trotz des Ausfalls von Hadjar gab nur eine der vier Red Bull Power Units den Geist auf. „Es begann mit dem Crash von Max im Qualifying. Im Rennen war Hadjar gut unterwegs, aber dann gab der Motor den Geist auf.“ „Glücklicherweise ist von den vieren nur einer ausgefallen. Insgesamt hat der Motor also gute Arbeit geleistet.“ Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“