Formel 1

„Hamilton ist nicht länger zu Gast bei Ferrari“

„Hamilton ist nicht länger zu Gast bei Ferrari“
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 18: Lewis Hamilton of Great Britain and Scuderia Ferrari and Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing talk in the Drivers Press Conference during day one of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 18, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Joe Portlock/Getty Images)

Formel-1-Saison 2026: Lewis Hamilton scheint bei Ferrari endlich angekommen zu sein

Nach einem schwierigen Debütjahr 2025, in dem der Brite ohne Podestplatz blieb und sichtlich mit dem Auto kämpfte, zeigt er nun deutliche Fortschritte. Sein dritter Platz beim Grand Prix von China bestätigt, dass sowohl der Fahrer als auch das Team Schritte nach vorne gemacht haben.

Laut Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur liegt die Erklärung für diese Steigerung vor allem in Hamiltons Einbindung in die Entwicklung des aktuellen Autos.

Während er im vergangenen Jahr in ein bereits abgeschlossenes Projekt einstieg, spielte er dieses Mal von Beginn an eine aktive Rolle. Das macht laut Vasseur einen grossen Unterschied.

„Ehrlich gesagt ist das zweite Jahr immer viel einfacher, weil man wirklich Teil des Projekts wird“, so Vasseur.

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Hamilton war bereits früh in die Entwicklung eingebunden

Hamilton war bereits Mitte 2025 in die Entwicklung des 2026er-Autos involviert und arbeitete damals intensiv im Simulator. Dadurch fühlt er sich nun viel enger mit dem Fahrzeug und dem Team verbunden.

„Lewis war bereits Mitte 2025 beteiligt, als das Projekt begann.“

„Er fühlt sich viel mehr als Teil des Prozesses als noch vor einem Jahr. Als er im Januar kam, war das Auto bereits fertig.“

Diese frühe Einbindung sorgt dafür, dass Lewis Hamilton das Auto besser versteht und es auch nach seinen Wünschen mitgestalten kann. Anstatt sich an bestehende Vorgaben anpassen zu müssen, hatte er nun Einfluss auf die Basis des Konzepts.

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Was sich laut Ferrari in mehr Vertrauen und besserer Performance auf der Strecke widerspiegelt. Zudem spielt die Zusammenarbeit innerhalb der Scuderia eine wichtige Rolle. Vasseur stellt fest, dass die zwischenmenschlichen Beziehungen stärker geworden sind.

„Die Beziehung wird immer besser. Für ihn ist es jetzt auch einfacher, mit jedem zusammenzuarbeiten.“

Diese verbesserte Dynamik innerhalb von Ferrari hilft Hamilton, sich in seinem Arbeitsumfeld wohler zu fühlen.

Dennoch steht Ferrari vor einer grossen Herausforderung. Mercedes dominiert nämlich den Saisonstart mit Siegen von George Russell und Kimi Antonelli. Die Lücke zu schliessen, wird nicht einfach sein. Vasseur bleibt jedoch optimistisch und betont, dass Fortschritte Schritt für Schritt erfolgen müssen.

„Wir müssen Schritt für Schritt vorankommen und kleine Gewinne erzielen, denn so können wir die Lücke schliessen.“

Die Entwicklung von Hamilton bei Ferrari zeigt, wie wichtig Zeit und Integration in der Formel 1 sind. Seine aktuelle Form deutet darauf hin, dass er immer besser zurechtkommt, was Ferrari Hoffnung im Kampf gegen Mercedes im weiteren Saisonverlauf gibt.

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