Formel 1

Hamilton gegen Leclerc um den WM-Titel: „Ferrari steht an erster Stelle“

Hamilton gegen Leclerc um den WM-Titel: „Ferrari steht an erster Stelle“
BAKU, AZERBAIJAN - SEPTEMBER 21: Charles Leclerc of Monaco and Scuderia Ferrari and Lewis Hamilton of Great Britain and Scuderia Ferrari talk in the Paddock prior to the F1 Grand Prix of Azerbaijan at Baku City Circuit on September 21, 2025 in Baku, Azerbaijan. (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

Wenn Ferraris SF-26 tatsächlich so stark ist wie vermutet: Uns könnte eine extrem spannende Ausgangslage bevorstehen.

Sollte Ferrari mit dem SF-26 tatsächlich über ein titelreifes Auto verfügen, könnte das teaminterne Duell zwischen Charles Leclerc und Lewis Hamilton plötzlich zu einem neuen, ungemein spannenden, aber vor allem allesentscheidenden Faktor im Kampf um die Weltmeisterschaft werden.

Im Jahr 2025 behielt Leclerc im teaminternen Ferrari-Duell noch souverän die Oberhand. Tatsächlich präsentierte sich der Monegasse über weite Strecken deutlich stärker als Hamilton, obwohl beide keine Siege einfahren konnten. Lediglich im Sprint von China sicherte sich der siebenmalige Weltmeister einen Erfolg.

Dies erwies sich rückblickend als sein einziger echter Höhepunkt der Saison. Der SF-25 blieb hinter den Erwartungen zurück und kam nicht einmal ansatzweise an die Spitze heran, wodurch beide Piloten nie oder nur selten dauerhaft um Siege kämpfen konnten.

Mit dem komplett neuen Reglement hofft Ferrari, dass der SF-26 ab dem Auftaktrennen in Melbourne konstant um Siege mitfahren kann. Sollte dies der Fall sein, steht dem Team aus Maranello ein potenziell explosiver interner Titelkampf bevor.

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Hamilton will vor allem selbst Weltmeister werden

Hamilton versuchte bereits, die Spannungen ein wenig abzumildern. In einem Interview mit dem Corriere della Sera betonte der Brite, dass Ferrari vor allem eine Einheit sei. Seiner Meinung nach müsse das Team immer an erster Stelle stehen, und es sei nicht seine Absicht, die Tifosi zu spalten.

Natürlich will er selbst Weltmeister werden und den Rekord für die meisten Titel im Alleingang auf acht schrauben, doch er unterstrich, dass auch Leclerc ein Ausnahmefahrer sei, der über eine starke Arbeitsmoral und acht Jahre Erfahrung innerhalb des Teams verfügt.

Gleichzeitig fühlt sich Hamilton besser vorbereitet als vor einem Jahr. Während er beim Vorgängermodell in ein bereits weitgehend abgeschlossenes Projekt einstieg, konnte er in diesem Jahr nach eigenen Angaben bereits 14 Monate intensiv an der Entwicklung des 2026er-Autos mitwirken.

Der Brite arbeitete sowohl im Simulator mit als auch eng mit den Ingenieuren zusammen. Im SF-26 stecke somit ein Teil seiner eigenen DNA, was ihm zusätzliche Motivation verleihe. Sollte Ferrari tatsächlich ein Siegerauto gebaut haben, scheint alles angerichtet für einen packenden Titelkampf innerhalb der Scuderia.

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