Formel 1

Gerüchte um Wechsel von Max Verstappen zu Mercedes nehmen an Fahrt auf

Toto Wolff & Max Verstappen
Toto Wolff & Max Verstappen / Gettyimages

Die Diskussionen um Max Verstappen und einen möglichen Teamwechsel zur Saison 2026 reißen nicht ab.

Laut Sky Sport Italia, dem offiziellen Formel-1-Sender in Italien, steht der niederländische Weltmeister kurz davor, einen Vertrag bei Mercedes zu unterschreiben.

Dem Bericht zufolge sei die Vereinbarung bereits weitgehend ausgehandelt. Es fehle lediglich noch die Zustimmung des Mercedes-Vorstands. Verstappen steht derzeit bei Red Bull unter Vertrag – und das eigentlich bis Ende 2028.

Dennoch gibt es im Vertrag Ausstiegsklauseln, die es ihm ermöglichen würden, das Team unter bestimmten Bedingungen früher zu verlassen. Ex-F1-Fahrer Robert Doornbos wies kürzlich in einem Interview bei Ziggo Sport auf diese Option hin.

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Transfer

Besonders brisant: Laut Sky habe Mercedes-Teamchef Toto Wolff bereits persönlich eine Einigung mit Verstappen erzielt. Sollte der Transfer zustande kommen, würde dies sehr wahrscheinlich das Ende von George Russells Zeit bei Mercedes bedeuten. Der Brite hat bisher noch keinen neuen Vertrag für die Saison 2026 unterschrieben.

Toto Wolff äußerte sich in der Vergangenheit stets lobend über Russell. „Er ist seit zehn Jahren Teil unseres Programms und erfüllt unsere Erwartungen immer wieder“, sagte Wolff. Dennoch könnte die Möglichkeit, einen vierfachen Weltmeister wie Verstappen ins Team zu holen, zu verlockend sein, um sie auszuschlagen.

Russell selbst kommentierte die Gerüchte nüchtern. „Mit meinen bisherigen Leistungen habe ich keinen Grund zur Sorge“, erklärte er. Der Brite gewann in diesem Jahr den Grand Prix von Kanada und liegt aktuell auf Rang vier in der Fahrerwertung – nur neun Punkte hinter Verstappen.

Wolff versuchte gegenüber Sky Sports F1, die Spekulationen herunterzuspielen. „Ich denke, die Wahrscheinlichkeit ist gering“, sagte er. Trotzdem ließ er eine Hintertür offen. „Als Teamchef muss man immer wissen, was die anderen tun, um langfristig gut planen zu können.“

Bei Red Bull sorgt der Wirbel um Verstappen unterdessen für Unmut. Teamchef Christian Horner nannte die Meldungen „viel Lärm“. Das bestehende Vertragsverhältnis sei eindeutig. „Alles, was darüber gesagt wird, ist reine Spekulation. Wir schenken dem keine große Aufmerksamkeit“, betonte er.

Verstappen selbst reagierte vor dem Grand Prix von Österreich eher ausweichend. Auf die Frage, ob er nächstes Jahr noch bei Red Bull fahre, sagte er lediglich: „Ich weiß es nicht. Muss ich wiederholen, was ich letztes Jahr gesagt habe? Ich weiß es wirklich nicht. Damit beschäftige ich mich im Moment nicht.“

Laut Toto Wolff wird die endgültige Entscheidung über die Fahrerpaarung bei Mercedes für 2026 während der Sommerpause getroffen. Bis dahin dürften die Spekulationen weitergehen.

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