Formel 1

George Russell zeigt sein wahres Gesicht mit einer deutlichen Ansage an Max Verstappen

George Russell zeigt sein wahres Gesicht mit einer deutlichen Ansage an Max Verstappen
Yas Marina Circuit, Abu Dhabi, United Arab Emirates, 26.November.2023; Max Verstappen, Charles Leclerc and George Russell on the podium during Formula One Abu Dhabi Grand Prix

George Russell macht klare Ansage: Mercedes-Pilot unterstreicht seine Ambitionen

Der Mercedes-Pilot wünscht sich nichts sehnlicher, als es im direkten Duell mit Max Verstappen aufzunehmen.

Wenn nötig auch im selben Team. Eine mutige Aussage angesichts ihrer von Kollisionen und Spannungen geprägten Vergangenheit.

Die Rivalität zwischen Russell und Verstappen hat sich über die Jahre massiv zugespitzt. Was 2023 mit einem hitzigen Wortgefecht in Aserbaidschan begann, erreichte 2024 eine neue Stufe.

Bei den Rennen in Katar und Abu Dhabi wurde es persönlich. Russell bezeichnete Verstappen damals wortwörtlich als einen „gewalttätigen Bully“, während der Limburger ihm vorwarf, ein falsches Spiel zu spielen und sich vor den Medien anders zu präsentieren als intern. Seit diesen Konfrontationen herrscht zwischen den beiden Eiszeit.

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Gesprächsbedarf

Russell sieht die Sache nüchtern. „Wir grüßen uns ganz normal“, erklärte er in einem großen Interview mit der britischen Zeitung The Telegraph.

„Wir unterhalten uns nicht wirklich, aber wir ignorieren uns auch nicht. Ich liege deswegen nicht nachts wach und er sicher auch nicht. Es macht mir überhaupt nichts aus. Das Leben ist kurz. Wir sind erwachsen. Man muss keine besten Freunde sein, um Teamkollegen zu sein.“

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Die Spannungen zwischen den beiden resultieren nicht nur aus Worten, sondern auch aus Aktionen auf der Rennstrecke.

Man denke an das Rennen in Spanien 2022, als Russell im damals langsameren Mercedes Verstappen geschickt hinter sich hielt, auch wenn der Niederländer zu diesem Zeitpunkt mit DRS-Problemen zu kämpfen hatte.

Auch 2025 brodelte es weiter. Während eines Rennens wäre es fast zur Kollision gekommen. Laut Ex-Weltmeister Nico Rosberg wirkte es so, als hätte Verstappen danach absichtlich versucht, zurückzuschlagen.

Und im Qualifying zum GP von Kanada 2024 setzten beide exakt die gleiche Rundenzeit. Es verdeutlicht, wie nah sie fahrerisch beieinander liegen.

Trotz aller Spannungen ist der Respekt vorhanden. „Max ist ein unglaublicher Fahrer. Das ist klar. Genau deshalb würde ich es lieben, gegen ihn anzutreten. Wir glauben alle, dass wir die Besten sind“, so Russell.

Dabei verweist er auf historische Duelle legendärer Teamkollegen. „Senna und Prost waren auch keine Freunde, trotzdem belegten sie die Plätze eins und zwei. Genau wie Lewis und Nico. Sicher, Lewis und Fernando war eine Ausnahme. Aber Lewis hätte in diesem Jahr gewinnen müssen.“

Ob es tatsächlich zu einem Duell im selben Team kommen wird, bleibt ungewiss. Verstappen fühlt sich bei Red Bull vorerst gut aufgehoben, auch wenn er sich über die neuen F1-Autos, mit denen in diesem Jahr gefahren wird, deutlich weniger positiv geäußert hat.

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