Formel 1

George Russell droht herber Rückschlag vor bevorstehender F1-Ankündigung

George Russell droht herber Rückschlag vor bevorstehender F1-Ankündigung
Formula 1 driver George Russell of the Mercedes AMG-Petronas Formula One Team participates in the Formula 1 pre-season testing at the Bahrain International Circuit for the 2026 season in Sakhir, Bahrain, on February 12, 2026. (Photo by Marcel van Dorst / EYE4IMAGES/NurPhoto via Getty Images)

George Russells starker Saisonauftakt droht durch Entwicklungen abseits der Strecke einen herben Dämpfer zu erhalten.

Der Mercedes-Pilot gilt nach seinem Sieg in Australien und der dominanten Form seines Teams als der haushohe Favorit auf den Weltmeistertitel. Gemeinsam mit Teamkollege Kimi Antonelli verfügt Mercedes über einen deutlichen Vorsprung, vor allem dank ihrer starken Power Unit. Doch genau dort liegt das Problem.

Die Konkurrenten vermuten, dass Mercedes eine Grauzone im Reglement rund um das Verdichtungsverhältnis des Motors ausnutzt. Die FIA hat bereits angekündigt, dass die Messmethode hierfür zum 1. Juni angepasst wird, was den Vorteil von Mercedes wahrscheinlich verringern wird.

Ursprünglich sah es danach aus, dass Mercedes und Topfavorit George Russell insgesamt sieben Rennen Zeit hätten, um maximal von diesem Vorteil zu profitieren. Doch diese Anzahl wird wahrscheinlich auf fünf reduziert.

Grund für die Beschränkung auf nur fünf Grands Prix ist, dass die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien aufgrund der Unruhen im Nahen Osten vor der Absage stehen. Eine offizielle Bestätigung wird in Kürze erwartet. Das könnte einen herben Rückschlag für Mercedes und Russell bedeuten.

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Weniger Rennen bedeuten weniger Chancen für Mercedes

Mit weniger Rennen vor der Regeländerung erhält das Team weniger Möglichkeiten, einen großen Vorsprung in der Meisterschaft aufzubauen. Zudem bedeutet der Wegfall von zwei Rennen auch eine Unterbrechung des Momentums, das Mercedes gerade erst aufbaut.

Es könnte sogar eine Lücke von vier Wochen zwischen dem Grand Prix von Japan und dem in Miami entstehen, was den Rhythmus des Teams stören könnte.

Einigen Rivalen zufolge beträgt der Vorteil von Mercedes derzeit etwa drei Zehntelsekunden pro Runde. Teamchef Toto Wolff spielt dies herunter und spricht von lediglich „ein paar PS“. Die FIA betont unterdessen, dass die Situation Teil eines Lernprozesses rund um das neue Reglement für 2026 ist.

„Bei solch großen Regeländerungen gibt es immer Dinge, die wir bewerten und verbessern müssen“, ließ der Automobil-Weltverband zuvor wissen.

Russell steht sportlich hervorragend da, doch politische und technische Entwicklungen könnten seine Titelchancen erheblich beeinflussen, noch bevor die Saison richtig Fahrt aufgenommen hat.

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