Formel 1 George Russell beklagt schlechte Behandlung: Formel-1-Pilot fühlt sich ungerecht angefasst LAS VEGAS, NEVADA - NOVEMBER 19: George Russell of Great Britain and Mercedes AMG Petronas F1 Team looks on in the Drivers Press Conference during previews ahead of the F1 Grand Prix of Las Vegas at Las Vegas Strip Circuit on November 19, 2025 in Las Vegas, Nevada. (Photo by Clive Rose/Getty Images) Von A. Schenk 26. März 2026 F1-News Formel 1 George Russell Mercedes Mercedes ist aktuell das Team, das es zu schlagen gilt – laut Russell spiegelt sich das auch im Teamspirit wider. Mercedes spürt nach dem dominanten Start in die Formel 1 Saison 2026 den zunehmenden Druck der Konkurrenz. Laut George Russell versuchen rivalisierende Teams bereits früh im Jahr, durch reglementarische Anpassungen den Vorsprung des deutschen Rennstalls zu verkürzen. Nach drei Siegen in Folge und einem Vorsprung von 21 Punkten auf Ferrari in der Konstrukteurswertung ist Mercedes das Team, das es zu schlagen gilt. McLaren liegt nach einem Wochenende in China ohne Punkte bereits weit zurück. Diese Machtposition sorgt laut Russell für eine vorhersehbare Reaktion der Konkurrenz. „Um ehrlich zu sein, so funktioniert dieser Sport nun mal, das war schon immer so“, sagt Russell. „Unser Team hat hart gearbeitet, um in diese Position zu kommen, und das beste Team sollte am Ende ganz oben stehen.“ Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Nicht fair, dass die Konkurrenz solche Schwierigkeiten macht Er weist darauf hin, dass Mercedes in den vergangenen Jahren gerade nicht dominant war. „Wir hatten vier Jahre des Kampfes. In dieser Zeit haben andere Teams dominiert“, findet Russell. „Nur weil wir jetzt wieder vorne stehen, fühlt es sich nicht ganz fair an, dass jeder sofort versucht, uns auszubremsen.“ Anlass für diese Aussagen ist unter anderem eine angekündigte Anpassung der FIA bei der Kontrolle der Power Units. Mercedes-Teamchef Toto Wolff deutete bereits an, dass dies möglicherweise Auswirkungen auf die Performance haben könnte. Russell sieht darin ein bekanntes Muster in der Formel 1, bei dem Teams politischen Druck ausüben, um Konkurrenten einzubremsen. Dennoch erwartet der Brite nicht, dass der Performance-Vorteil so groß bleiben wird. Artikel geht weiter unter dem Bild. „Wir haben derzeit einen Vorteil, aber das liegt daran, dass wir gut gestartet sind“, erklärt er. Er verweist zudem auf die Entwicklungen bei anderen Teams. „Red Bull hatte zum Beispiel Übergewicht, und McLaren fährt noch mit einer älteren Spezifikation. Solche Dinge ändern sich schnell.“ Unterdessen kamen auch Fragen zum flexiblen Frontflügel von Mercedes auf, der beim Rennen in China anders zu reagieren schien als erwartet. Russell bestreitet jedoch, dass es sich um eine bewusste Innovation handelt. „Das war keine Absicht und es ist definitiv kein Vorteil“, betont er. „Es ist vielmehr ein Problem, das wir zu lösen versuchen.“ Er erklärt, dass die aerodynamische Last auf den Frontflügel es schwierig macht, diesen bei hohen Geschwindigkeiten korrekt funktionieren zu lassen. „Der Frontflügel muss gegen den Luftstrom arbeiten, das macht es technisch komplex“, sagt er. Laut Russell könnte dies sogar negative Folgen gehabt haben, wie etwa einen Bremsfehler seines Teamkollegen Kimi Antonelli. Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“