Formel 1

„George Russell bei Mercedes nicht beliebt“

„George Russell bei Mercedes nicht beliebt“

Japan-GP: Mercedes kämpft nach sportlichem Rückschlag mit internen Spannungen

George Russell verpasste das Podium und verlor die WM-Führung an seinen Teamkollegen Kimi Antonelli, während seine Kommunikation über den Boxenfunk für Irritationen innerhalb des Teams sorgte.

Russell startete stark in das Rennen, sah seine Siegchancen jedoch durch ein unglückliches Safety Car schwinden. Dieses kam zu einem Zeitpunkt, als er durch einen längeren Stint gegenüber seinem Konkurrenten Oscar Piastri einen strategischen Vorteil zu haben schien.

Durch die Neutralisierung konnte Antonelli einen „billigen“ Boxenstopp einlegen und die Führung übernehmen, während Russell im Verkehr zurückfiel. Der Brite machte aus seinem Herzen keine Mördergrube und ließ seinem Frust über Funk freien Lauf:

„Unglaublich. Wow, f***, unser Glück in diesen letzten zwei Rennen.“

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Russell hatte lange Zeit die Oberhand

Diese Reaktion kam bei Mercedes nicht gut an, wo man in einer solchen Situation mehr Ruhe von einem Fahrer erwartet. Teamchef Toto Wolff schaltete sich sogar persönlich in das Gespräch ein, was selten vorkommt.

„George, schau was du von hier aus noch ausrichten kannst. Extrem unglücklich.“

Laut Analyst Ted Kravitz war der Tonfall von Russell ein Problem. Er stellte fest, dass derartige Kommentare bei Mercedes nicht gut ankommen, was auf wachsenden internen Druck hindeuten könnte. Dieser entsteht ausgerechnet in einem Moment, in dem sich der teaminterne Zweikampf zuspitzt.

Antonelli profitierte optimal von der Situation, sicherte sich den Sieg und liegt nun elf Punkte in der Meisterschaft vorne. Damit ist er der jüngste WM-Spitzenreiter in der Geschichte der Formel 1.

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Seine Leistung ist umso beeindruckender, da Russell lange Zeit die Oberhand im Team hatte. Seit Ende 2024 lag der Brite 30 Rennwochenenden in Folge in der Gesamtwertung vor seinem Teamkollegen.

Diese Serie ist nun gerissen und die Machtverhältnisse scheinen zu kippen. Während Russell die Saison nach einem dominanten Auftaktrennen in Australien als Favorit begann, zeigte Antonelli in den letzten Rennen die bessere Race-Pace.

Die Situation bei Mercedes wird damit immer interessanter. Das Team verfügt wieder über ein Siegerauto, muss nun aber zwei Fahrer moderieren, die beide auf den Titel aus sind. Die Kombination aus internem Konkurrenzkampf und emotionalen Reaktionen wie jener von Russell könnte im weiteren Saisonverlauf für zusätzliche Spannungen sorgen.

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