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Fünf Kandidaten: Wer könnte Bahrain und Saudi-Arabien bei einer F1-Absage ersetzen?

Fünf Kandidaten: Wer könnte Bahrain und Saudi-Arabien bei einer F1-Absage ersetzen?
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 12: Pierre Gasly of France driving the (10) Alpine F1 A526 Mercedes leads Isack Hadjar of France driving the (6) Oracle Red Bull Racing RB22 Red Bull Ford on track during day two of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 12, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Mark Sutton - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Nahost-Unruhen: Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien stehen möglicherweise auf der Kippe

Die iranischen Raketenangriffe und die Sperrungen des Luftraums unter anderem in Bahrain, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten haben bereits zur Absage verschiedener Sportveranstaltungen in der Region geführt, darunter Tennisturniere, Spiele der asiatischen Champions League und Cricket-Serien.

Obwohl es der Formel 1 gelungen ist, das Personal über Ausweichrouten zum Saisonauftakt nach Australien zu bringen, muss in Kürze eine Entscheidung über das vierte und fünfte Saisonrennen getroffen werden.

Der Große Preis von Bahrain ist für den 10. bis 12. April geplant, gefolgt vom Großen Preis von Saudi-Arabien vom 17. bis 19. April.

Die Formel-1-Organisation teilte mit, dass sie die Situation genau beobachtet. Dennoch kann eine Entscheidung nicht mehr lange auf sich warten lassen, da die Logistik und der Transport des Equipments Wochen im Voraus geplant werden müssen.

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Eine Entscheidung muss zeitnah fallen

Sollte eines der Rennen oder gar beide abgesagt werden müssen, gibt es verschiedene Rennstrecken, die kurzfristig einspringen könnten.

Imola in Italien ist ein logischer Kandidat. Die Strecke stand bis 2025 im Kalender und verfügt über die notwendige Infrastruktur, um schnell ein Rennen zu organisieren. Der Kurs kehrte bereits 2020 in den Kalender zurück, als die Saison aufgrund der Corona-Pandemie angepasst werden musste.

Auch der Istanbul Park in der Türkei wird als möglicher Ersatz gehandelt. Die Strecke ist bei Fahrern und Fans gleichermaßen beliebt und war zwischen 2005 und 2021 mehrfach Austragungsort. Zudem deutete F1-CEO Stefano Domenicali kürzlich an, dass die Türkei ohnehin vor einer Rückkehr in den Kalender stehen könnte.

Die Strecke in Portimão in Portugal gilt ebenfalls als starke Option. Der Algarve International Circuit war Gastgeber der Rennen in den Jahren 2020 und 2021 und verfügt bereits über eine Vereinbarung mit der Formel 1 für 2027 und 2028. Dadurch könnte es relativ einfach sein, ein Rennen bereits ein Jahr früher auszurichten.

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Eine weitere Möglichkeit bietet der Circuit Paul Ricard in Frankreich. Obwohl die Strecke seit 2022 nicht mehr im Kalender vertreten ist, wird sie weiterhin aktiv für Langstreckenrennen genutzt und könnte technisch gesehen zügig einen Grand Prix ausrichten.

Zu guter Letzt wird auch der Nürburgring genannt. Die berühmte deutsche Rennstrecke feierte 2020 mit dem Eifel Grand Prix eine temporäre Rückkehr in den Kalender. Ein erneutes Rennen dort wäre bei Fans und Fahrern äußerst populär und würde die Formel 1 zum ersten Mal seit sechs Jahren nach Deutschland zurückbringen.

Die kommenden Wochen werden voraussichtlich entscheidend dafür sein, ob die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien stattfinden können oder ob auf alternative Strecken ausgewichen werden muss.

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