Formel 1 FIA vermutet Betrug: George Russells Mercedes unter genauer Kontrolle SPA, BELGIUM - JULY 28: Original race winner, (now disqualified) George Russell of Great Britain and Mercedes celebrates in parc ferme during the F1 Grand Prix of Belgium at Circuit de Spa-Francorchamps on July 28, 2024 in Spa, Belgium. (Photo by Rudy Carezzevoli/Getty Images) Von A. Schenk 24. März 2026 F1-News Formel 1 George Russell Mercedes FIA-Untersuchung nach Saisonauftakt: Russell-Mercedes in Melbourne unter der Lupe Der britische Pilot gewann das Rennen in Melbourne in dominanter Manier, woraufhin die FIA sicherheitshalber eine Untersuchung einleitete, um zu prüfen, ob der Sieg mit einem Fahrzeug erzielt wurde, das in allen Punkten dem FIA-Reglement entspricht. Im Jahr 2024 musste George Russell nach einer ähnlichen Kontrolle bereits einen Sieg an seinen damaligen Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton abtreten. Russell hatte in jenem Jahr den Großen Preis von Belgien gewonnen, doch nach dem Rennen stellte sich heraus, dass sein Bolide nicht das erforderliche Mindestgewicht aufwies, da sich zu wenig Kraftstoff im Tank befand. Der Sieg wurde dem jungen Briten aberkannt und seinem Landsmann zugesprochen. Die FIA wollte sicherstellen, dass sich ein solcher Vorfall 2026 nicht wiederholt, und unterzog den Mercedes W17 des mittlerweile sechsmaligen Grand-Prix-Siegers einer zusätzlichen Überprüfung. Im Rahmen dieser Stichproben wurde Russells Auto für eine gründliche physische Inspektion ausgewählt. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Die FIA weiß vorab, wer den Zusatzeffekt erhält Unter anderem wurde der Frontflügel während des Extratests von den FIA-Offiziellen ausführlich unter die Lupe genommen. Zum Glück für George Russell und sein Mercedes-Team entsprachen alle zusätzlich geprüften Komponenten an seinem Auto vollständig dem Technischen Reglement. Damit durfte der 28-jährige Brite seinen ersten Sieg der Saison 2026 behalten. Wer glaubt, dass die Stichprobe an Russells Auto durch einen Zufall zustande kam, bei dem die FIA ein namenloses Los aus dem Hut zog, könnte sich jedoch täuschen. Die FIA weiß längst im Voraus, wen sie kontrollieren möchte, gibt diesbezüglich aber keine Erklärungen an das betroffene Team ab. Die Rennställe haben also keine Ahnung, wann sie überprüft werden könnten. Genau deshalb wird diese Art des Testens als Stichprobe bezeichnet. Die FIA würfelt also nicht, um die Autos auszuwählen, sondern entscheidet sich für die Boliden, die ihre Aufmerksamkeit erregt haben – so wie Russells Mercedes W17 in Australien, der mit erheblichem Vorsprung auf die Konkurrenz über die Ziellinie fuhr. Dieser Vorsprung hätte übrigens noch deutlich größer ausfallen können. Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“