Formel 1 FIA-Genehmigung: Ferrari darf Auto trotz „illegaler“ Teile modifizieren Screenshot Von A. Schenk 26. März 2026 F1-News Ferrari Formel 1 Großer Preis von Japan FIA gibt grünes Licht: Ferrari-Update könnte im Mercedes-Duell zum Zünglein an der Waage werden Das Team experimentierte während des Rennwochenendes in China mit sogenannten Halo-Winglets, kleinen aerodynamischen Elementen rund um den Halo, die den Luftstrom verbessern sollen. Während der Freien Trainings in Shanghai wurden diese getestet, wobei jedoch Zweifel an der Legalität aufkamen. Die FIA stufte das Konzept als grenzwertig im Hinblick auf das Reglement ein, woraufhin Ferrari entschied, die Teile vor dem Qualifying zu entfernen, um kein Risiko einzugehen. Nach Rücksprache mit dem Weltverband und dem technischen Delegierten Jo Bauer herrscht nun Klarheit: Ferrari darf die Winglets ab dem Grand Prix von Japan einsetzen. Die FIA stellte fest, dass das Konzept regelkonform ist, da es als eine Art kleiner Windabweiser fungiert, der die Strömung rund um das Cockpit optimiert. Der Gewinn dieses Upgrades scheint jedoch begrenzt zu sein; es soll sich lediglich um einige Hundertstelsekunden pro Runde handeln. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Ferrari setzt auf Detailverbesserungen Dennoch kann dieser Unterschied in der aktuellen Formel 1 entscheidend sein, insbesondere im Duell mit Mercedes, das momentan einen klaren Vorteil bei der Motorleistung hat. Ferrari hofft, mit diesen kleinen Verbesserungen den Rückstand Schritt für Schritt zu verkürzen. Ferrari setzt auf Detailverbeteringen Zudem arbeitet das Team an einer weiteren Verfeinerung des Konzepts. Es wird nach dünneren Materialien gesucht, die noch effizienter sind und möglicherweise zusätzliche Performance bringen. Dies zeigt, dass Ferrari nicht nur auf große Updates setzt, sondern gezielt auf Detailverbesserungen hinarbeitet. Neben den Halo-Winglets hat Ferrari noch eine weitere auffällige Innovation in der Hinterhand. Während der Tests und in China wurde auch ein neuer Heckflügel erprobt, der intern den Spitznamen „Macarena“ erhalten hat. Artikel geht weiter unter dem Bild. Dieses System kann bei Aktivierung durch den Fahrer rotieren, was den Luftwiderstand verringert und somit für mehr Topspeed auf den Geraden sorgt. Teamchef Frédéric Vasseur gab jedoch an, dass dieser Flügel noch nicht bereit für den dauerhaften Einsatz ist. „Mit dem aktuellen System hat man keine Testmöglichkeiten zwischen den Rennen, also müssen wir die Komponenten in den Freien Trainings testen“, erklärte er. Daher wird ein weiterer Einsatz wahrscheinlich erst nach der Auswertung zusätzlicher Daten in Betracht gezogen. Mit diesen Entwicklungen unterstreicht Ferrari, dass man bei der Weiterentwicklung aggressiv bleibt. In einer Saison, in der die Abstände gering sind, können selbst minimale Verbesserungen den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“