Formel 1

FIA fällt Urteil über illegalen Mercedes kurz vor dem Japan-GP

FIA fällt Urteil über illegalen Mercedes kurz vor dem Japan-GP

Mercedes-Frontflügel: FIA verzichtet auf Untersuchung

Vergangene Woche sorgte der Frontflügel der Silberpfeile für Schlagzeilen, da sich der Flügel angeblich zu langsam schloss. Das berichtet Formel-1-Journalist Kym Illman.

Auf Aufnahmen, die nach dem Grand-Prix-Wochenende in China in den sozialen Medien kursierten, war zu sehen, wie der Frontflügel des Mercedes samt dem System für die aktive Aerodynamik fast eine halbe Sekunde benötigte, um zuzuklappen.

In den Videos war zudem deutlich erkennbar, dass sich der Frontflügel eigentlich in zwei separaten Phasen schloss: In der ersten Phase bewegte sich der Flügel in hohem Tempo von der komplett offenen in die halb geschlossene Position. In der zweiten Phase klappte der Flügel deutlich langsamer von der halb geschlossenen in die vollständig geschlossene Stellung.

Diese Bilder des W17 sorgten bei der Konkurrenz für hochgezogene Augenbrauen. Italienische Medien berichteten umgehend, dass Ferrari bereits an die FIA herangetreten sei, um eine Klärung der Angelegenheit zu erwirken.

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Keine Absicht unterstellt

Kym Illman lässt nun verlauten, dass die FIA vorerst nicht plant, eine Untersuchung gegen den Frontflügel des Mercedes W17 einzuleiten. Das unabhängige Portal The Race berichtet zudem, dass es sich beim Frontflügel schlichtweg um einen Rechenfehler gehandelt habe und keine böse Absicht vorliege.

„Dies war die Folge einer Fehlkalkulation seitens Mercedes in Bezug auf die Kräfte, die beim Wechsel zwischen den Flügelstellungen wirken“, schreibt The Race.

„In Shanghai unterlief dem Team ein Fehler bei der Berechnung des benötigten Hydraulikdrucks, um den Flügel bei Höchstgeschwindigkeit zu schließen.“

„Dieser Fehler resultierte aus den Kräften, die auf den Flügel einwirken, während sich das Auto durch die Luft bewegt.“

„Erst als die Geschwindigkeit sank und die Last auf den Flügel geringer wurde, konnte dieser vollständig schließen“, so das Medium.

Die FIA hat nach den Anfragen der Konkurrenz die Situation mit Mercedes besprochen. Der Verband ist davon überzeugt, dass keine Unregelmäßigkeiten vorliegen.

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