Formel 1 Ferrari lässt die Bombe platzen: Freie Fahrt für Lewis Hamilton und Charles Leclerc Von A. Schenk 20. März 2026 Charles Leclerc F1-News Ferrari Formel 1 Lewis Hamilton Ferrari steht erneut am Scheideweg: Die Jagd nach dem ersten WM-Titel seit 2008 geht weiter. Mit Lewis Hamilton und Charles Leclerc verfügt das Team über zwei Piloten, die beide davon überzeugt sind, in dieser Saison um die Weltmeisterschaft kämpfen zu können. Doch genau dieses Luxusproblem könnte im weiteren Saisonverlauf für schwierige Entscheidungen sorgen. Nach zwei Rennen ist Mercedes vorerst die dominierende Kraft mit zwei Doppelsiegen, während sich Ferrari mit den Plätzen drei und vier begnügen musste. Dennoch herrscht innerhalb der Scuderia Zuversicht. Updates sind bereits in der Pipeline und man glaubt zu wissen, wo man ansetzen muss, um die Lücke zu Mercedes zu schließen. Intern ist die Situation jedoch sensibel. Hamilton scheint sich schnell einzugewöhnen und hatte in China die Oberhand gegenüber Leclerc, nachdem er auch in Australien bereits nah dran war. Sollte Ferrari tatsächlich in den Titelkampf eingreifen, stellt sich die Frage, ob das Team einen klaren Nummer-eins-Status vergeben wird. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Ferrari will sich nicht zu früh festlegen Laut Journalist Chris Medland ist dies zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich. „Sie werden es erst einmal laufen lassen.“ „Erst wenn es wirklich auf das Saisonende zugeht und einer der beiden deutlich besser positioniert ist, könnten Stallregien eine Rolle spielen.“ Ferrari möchte vermeiden, sich zu früh zwischen zwei Top-Piloten entscheiden zu müssen. Beide haben schließlich gute Argumente auf ihrer Seite: Hamilton mit seinen sieben Weltmeistertiteln und seiner Erfahrung, Leclerc als das Gesicht von Ferrari, das seit Jahren auf eine echte Titelchance wartet. „Wie sagt man Hamilton, dass er die zweite Geige spielen soll? Aber wie erklärt man Leclerc, dass er für jemanden Platz machen muss, der gerade erst zum Team gestoßen ist?“ Artikel geht weiter unter dem Bild. Dieses Gleichgewicht macht die Situation komplexer als in der Schumacher-Ära. In den 2000er Jahren war die Hierarchie glasklar, mit Rubens Barrichello als erklärter Nummer zwei. Er musste sich regelmäßig für Schumacher opfern, selbst in Situationen, in denen dies sportlich schwer zu rechtfertigen war. So weit wird Ferrari heute wohl nicht mehr gehen. Unter Teamchef Fred Vasseur scheint ein gleichberechtigter Ansatz bevorzugt zu werden, zumindest in der frühen Saisonphase. Dennoch kann sich das ändern: Sobald einer der beiden Fahrer im Titelkampf den Anschluss verliert, ergibt sich eine klare Nummer eins von ganz allein. Bis dahin wandelt Ferrari auf einem schmalen Grat zwischen internem Wettbewerb und Teamstrategie, in der Hoffnung, erst einmal überhaupt das Niveau von Mercedes zu erreichen. Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“