Formel 1 Ferrari bläst zur Attacke auf die Mercedes-Dominanz und enthüllt Pläne Ferrari team principal Fred Vasseur on day two of pre-season testing at the Bahrain International Circuit, Sakhir. Picture date: Thursday February 27, 2025. (Photo by David Davies/PA Images via Getty Images) Von A. Schenk 16. März 2026 F1-News Ferrari Formel 1 Frédéric Vasseur Dominanz zum Auftakt der Formel-1-Saison 2026: Mercedes enteilt, doch Ferrari-Teamchef Vasseur sieht Fortschritte im Verfolgerduell Nach den ersten beiden Rennen in Australien und China liegt Mercedes souverän an der Tabellenspitze. Der deutsche Rennstall konnte mit mehreren Siegen und Podestplätzen ein starkes Fundament für den Titelkampf legen. Kimi Antonelli und George Russell profitierten von der Pace des Mercedes-Boliden und münzten diese in wichtige Siege um. Ferrari folgt vorerst als Hauptherausforderer. Der neue SF 26 weist bereits genügend Speed auf, um an der Spitze mitzumischen. Sowohl Lewis Hamilton als auch Charles Leclerc fuhren in den Auftaktrennen regelmäßig in der Führungsgruppe. Beim Grand Prix von China wurde deutlich, wo Ferrari aktuell seine Stärken hat und an welchen Stellen noch Arbeit investiert werden muss. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Ferrari schießt wie eine Rakete los Hamilton erwischte einen hervorragenden Start von Platz drei der Startaufstellung. Er übernahm sofort in der ersten Kurve die Führung und bewies damit, dass Ferrari beim Launch erneut sehr gut aufgestellt ist. Der siebenmalige Weltmeister hielt den Angriffen von Antonelli einige Runden lang stand. Letztlich gelang es dem Mercedes-Piloten jedoch, die Führung zurückzuerobern und sich so seinen ersten Sieg in der Formel 1 zu sichern. Bei Ferrari erkennt man, dass Mercedes im Renntrimm noch immer einen Vorteil hat, sobald sich das Feld stabilisiert. Frederic Vasseur gab dies offen zu. „Schritt für Schritt verstehen wir die Situation etwas besser und verringern den Rückstand, aber sie liegen immer noch weit vorne“, so der Teamchef nach dem GP in Shanghai. „Es geht nämlich nicht nur um die Motoren, wir müssen an allen Bereichen arbeiten.“ Artikel geht weiter unter der Abbildung. „Wir müssen uns beim Chassis und bei den Reifen verbessern, so wie immer. Am Rennsport hat sich nichts geändert: Alle Performance-Faktoren sind weiterhin wichtig und wir dürfen uns nicht nur auf einen Parameter konzentrieren, denn es bleibt eine Herausforderung“, ließ Frederic Vasseur protokollieren. „Es ist nie einfach, das voneinander zu trennen, und ich denke, in diesem Jahr ist es noch schwieriger. Wahrscheinlich mehr als früher ist es ein Gesamtpaket, eine Mischung aus Chassis und Motor, statt zwei separater Elemente, und es ist sehr schwer, das aufzuspalten.“ Zudem verwies er auf einen Moment während des Sprint-Qualifyings von Charles Leclerc. „Wir haben das Sprint-Qualifyng von Charles Leclerc, in dem er eine sehr hohe Punktzahl erreichte, aber auf der Geraden fünf Zehntel verlor – doch das ist eher eine Frage des Managements.“ „Ich will überall pushen, aber wir wissen, dass wir uns bei der ICE verbessern müssen, doch das wird für die AUDO [Additional Development and Upgrade Opportunities] sein. Danach konzentrieren wir uns auf die Energie und das Chassis. Wir pushen in jedem Bereich extrem hart, um die Lücke zu schließen“, schloss er ab. Großer Preis von Miami Ferrari konzentriert sich nun stark auf ein großes Update-Paket, das beim Großen Preis von Miami debütieren soll. Durch den Wegfall der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien aufgrund des Konflikts im Nahen Osten haben die Teams unerwartet mehr Zeit für die Entwicklung gewonnen. Nach dem Rennen in Japan folgt eine Pause von mehr als einem Monat, bevor die Weltmeisterschaft in Miami fortgesetzt wird. Ferrari hatte ursprünglich geplant, neue Teile bereits in Bahrain einzuführen. Dieser Plan wurde nun angepasst. „Wegen der Budgetobergrenze wird man in Melbourne, Shanghai und Japan keine neuen Teile sehen. Aber jeder wollte ein großes Upgrade-Paket nach Bahrain mitbringen, und das wird nun bis Miami verschoben“, bemerkt Frederic Vasseur. „Ich kann nicht vorhersagen, was Mercedes, McLaren und Red Bull bringen werden oder was wir tun, aber lassen Sie uns auf uns selbst konzentrieren und bis Miami weiter pushen.“ „Wir haben mehr Zeit für die Entwicklung und können mehr Performance nach Miami mitbringen – und das gilt, denke ich, auch für unsere Konkurrenten.“ Trotz des starken Starts von Mercedes bleibt Ferrari somit optimistisch für den weiteren Saisonverlauf. Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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