Formel 1

Fernando Alonso verspottet neues F1-Auto: „Sogar der Küchenchef könnte damit fahren“

Fernando Alonso verspottet neues F1-Auto: „Sogar der Küchenchef könnte damit fahren“
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 13: A concerned Fernando Alonso of Spain and Aston Martin F1 Team observes operations in the Aston Martin garage during day three of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 13, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Kym Illman/Getty Images)

Fernando Alonso mit Augenzwinkern: Spanier teilt kuriose Beobachtung zu den neuen Formel-1-Boliden

Laut dem spanischen Routinier ist der Kurvenspeed an einigen Stellen aufgrund des Energiemanagements so massiv gesunken, dass „selbst der Chef“ des Aston Martin-Teams das Auto dort steuern könnte.

Die Formel 1-Saison 2026 läutet eine neue Ära für die Königsklasse ein, die mit einschneidenden Änderungen an den Power Units einhergeht. Der elektrische Anteil des Antriebs ist künftig genau so bedeutend wie der Verbrennungsmotor.

Das bedeutet, dass die Fahrer ihren Fahrstil erheblich anpassen müssen, um effizient mit der Energie umzugehen. Dies hat direkten Einfluss darauf, wie und wo sie Vollgas geben können.

Während der Testfahrten in Bahrein wurde Fernando Alonso auf den neuen Ansatz angesprochen. Er nutzte den berühmten Kurvenspeed-Referenzpunkt auf dem Bahrain International Circuit als Beispiel: Die schnelle, flüssige Kurve 12.

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Alonso kann Verstappen-Frust nachvollziehen

„Historisch gesehen ist Kurve 12 eine sehr anspruchsvolle Kurve“, erklärt Alonso gegenüber unter anderem RacingNews365.

„Man hat sein Downforce-Niveau so gewählt, dass man dort mit Vollgas durchfahren konnte. Das war eine Frage des fahrerischen Könnens, das konnte über die Rundenzeit entscheiden.“

Doch im Jahr 2026 ist das anders.

„Jetzt fahren wir Kurve 12 mit etwa 50 km/h weniger Speed, weil wir dort keine Energie verschwenden wollen.“

„Wir wollen diese Energie lieber für die Geraden aufsparen.“

„Anstatt mit 260 km/h fahren wir dort jetzt also mit 200 km/h durch. Man kann das Auto dort einfach so steuern.“

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„Der Chef könnte das Auto bei diesem Tempo dort steuern“, scherzt Alonso.

„Aber ja, man will die Energie für einen späteren Zeitpunkt in der Runde aufheben.“

Die Anmerkungen von Alonso schließen an die Kritik an, die Max Verstappen zuvor geäußert hatte. Der viermalige Weltmeister bezeichnete das neue Reglement als „Anti-Racing“ und verglich das Fahren sogar mit einer „Formel E auf Steroiden“. Alonso zeigte Verständnis für seinen Kollegen, relativiert die Sache jedoch auch.

„Ich verstehe die Kommentare von Max, denn als Fahrer willst du in den Kurven den Unterschied machen, indem du fünf km/h schneller fährst als der Rest“, sagt er.

„Aber jetzt wird dir diktiert, wie viel Energie du noch für die nächste Gerade übrig hast.“

Dennoch findet Alonso, dass diese Art von Herausforderungen zum Sport dazu gehört. Das Spiel verändere sich ständig und die Fahrer müssten sich eben anpassen.

„Das ist die F1. Vor zwei Jahren, als Max alles gewann, war es der Abtrieb, der den Unterschied machte.“

„Er konnte mit 280 km/h in die Kurve fahren, wir mit 250, weil wir weniger Downforce hatten. Jetzt ist es eben die Energie.“

„Am Ende ist das die Formel 1. Wir klappen das Visier herunter und fahren Rennen.“

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