Formel 1

Fernando Alonso scheidet beim Großen Preis von China aus

Fernando Alonso scheidet beim Großen Preis von China aus
MELBOURNE, AUSTRALIA - MARCH 06: Lance Stroll of Canada and Aston Martin F1 Team and Fernando Alonso of Spain and Aston Martin F1 Team look on in the Paddock during practice ahead of the F1 Grand Prix of Australia at Albert Park Grand Prix Circuit on March 06, 2026 in Melbourne, Australia. (Photo by Dom Gibbons - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Fernando Alonso erlebt Fehlstart in die Formel-1-Saison 2026

Beim Saisonauftakt in Melbourne musste der Spanier das Rennen aufgrund massiver technischer Probleme bei Aston Martin vorzeitig beenden. Berichten aus dem Team zufolge sind weitere Ausfälle vorerst nicht auszuschließen.

Bereits vor dem Rennwochenende wurde deutlich, dass Aston Martin mit ernsthaften Schwierigkeiten kämpft. Es kursierten Gerüchte, dass das Team möglicherweise nicht einmal in der Lage sei, eine komplette Renndistanz zu absolvieren.

Teamchef Adrian Newey bestätigte dieses Szenario am Donnerstag vor dem Grand Prix. Letztlich bewahrheiteten sich diese Befürchtungen am Sonntag.

Bereits im Qualifying landeten beide Aston Martin am Ende der Startaufstellung. Im Rennen schied Fernando Alonso früh aus. Er steuerte zunächst die Boxengasse an, woraufhin der Wagen in die Garage geschoben wurde.

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Ohne Probleme fährt Alonso in die Top Ten

Später kehrte er zwar auf die Strecke zurück, lag zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits zehn Runden zurück. Schließlich musste er das Rennen endgültig aufgeben. Auch Teamkollege Lance Stroll erreichte das Ziel nicht.

Der Kern des Problems liegt beim neuen AMR26. Das Auto leidet unter starken Vibrationen. Laut teaminternen Quellen stellen diese Erschütterungen sogar ein Sicherheitsrisiko für die Fahrer dar.

Zudem enttäuschen die Honda-Motoren derzeit bei der Performance. Im Vergleich zu den anderen Herstellern fehlt Aston Martin deutlich der Speed.

Fernando Alonso gab zu Protokoll, dass das Team ohne die Motorprobleme wahrscheinlich in die Top Ten fahren könnte. In der Realität rangiert Aston Martin momentan jedoch am Ende des Feldes. Auch kurzfristig scheint sich daran wenig zu ändern.

Dennoch versucht Alonso nach dem Rennen in Australien positiv zu bleiben. Er spulte mehr Runden ab als zuvor erwartet und lag in der Anfangsphase sogar kurzzeitig auf dem zehnten Platz.

Für die kommenden Rennen bleibt die Situation ungewiss. Lance Stroll benötigte bereits eine Sondergenehmigung der FIA, um überhaupt am Großen Preis von Australien teilnehmen zu dürfen. Aston Martin droht sogar das Auslassen von Rennen, sollten die technischen Probleme nicht zeitnah gelöst werden.

Nächste Woche steht der Grand Prix von China auf dem Programm. Es bleibt jedoch fraglich, ob Aston Martin dort die volle Renndistanz bewältigen kann. Alonso gab darauf nach dem Rennen in Melbourne eine ehrliche Antwort.

„Ich denke, das wäre optimistisch, aber ich glaube, dass wir es zumindest versuchen können.“

Dabei verwies er auf den Mangel an Ersatzteilen innerhalb des Teams.

„Natürlich haben wir für China immer noch zu wenige Teile. Es ist ja bereits nächste Woche.“

Laut seiner Einschätzung sollte sich die Situation für das darauffolgende Rennen etwas entspannen.

„Aber für Bahrain wird es offensichtlich mehr Batterien und mehr Vorrat geben. In China können wir am Sonntag also vielleicht etwas mehr Risiko eingehen.“

Die kommenden Wochen werden für Aston Martin somit entscheidend. Wenn die technischen Probleme mit dem AMR26 und dem Honda-Motor nicht schnellstmöglich behoben werden, steht dem Team eine schwierige Saison bevor.

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