Formel 1

Fernando Alonso hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz

Fernando Alonso hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz

Zwei WM-Titel, ein unberechenbares Auto und grenzenloser Ehrgeiz: Mit seiner Routine ist auch Fernando Alonso im Spiel.

Fernando Alonso scheint auch 2026 wieder die große Unbekannte im Kampf um die Weltmeisterschaft zu sein. Trotz seines Alters und der Tatsache, dass er seit 2006 keinen Titel mehr gewonnen hat, fällt sein Name immer wieder als möglicher Herausforderer für Top-Piloten wie Verstappen, Hamilton, Norris oder Russell.

Bei den Testfahrten in Barcelona war Aston Martin spät auf der Strecke; lediglich Williams absolvierte noch weniger Runden. Dennoch zog der erste Run des AMR26, der unter der Regie von niemand geringerem als Adrian Newey entworfen wurde, die meiste Aufmerksamkeit im Paddock auf sich.

Das Auto weist radikale Designentscheidungen auf, insbesondere beim Fahrwerk, was selbst Teamchefs wie James Vowles und Fahrer wie George Russell staunen ließ.

Optisch wirkt der AMR26 beeindruckend, doch die große Frage bleibt, ob sich dies auch in den Rundenzeiten widerspiegelt. Hinzu kommen Sorgen bezüglich der Honda-Power-Unit und der Kooperation mit Kraftstoffpartner Aramco – zwei Faktoren, auf die selbst ein Genie wie Newey wenig Einfluss hat.

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Alonso hat mehr Einfluss auf sein Testprogramm

Sollte dieser Antrieb in der neuen Hybrid-Ära nicht leistungsstark und effizient genug sein, könnte dies die Titelchancen ernsthaft gefährden.

Damon Hill deutete kürzlich an, dass Alonso möglicherweise mehr Einfluss auf sein Testprogramm habe als jüngere Kollegen, was ihm in der Saisonvorbereitung einen Vorteil verschaffen könnte.

Seine Erfahrung, kombiniert mit seinem beispiellosen Renninstinkt und der Fähigkeit, unter Druck konstant abzuliefern, macht ihn zu einer permanenten Gefahr – erst recht in einer Saison, in der sich so viele Variablen ändern.

Dass Alonso trotz allem noch immer für den Titelkampf gehandelt wird, sagt viel über seine Qualität aus. Viele sind der Meinung, dass sein Talent mehr Titel verdient hätte, doch seine Karriere war geprägt von fragwürdigen Teamwechseln und schlechtem Timing.

Bei Renault hatte er das perfekte Auto, doch bei McLaren, Ferrari und später auch Alpine sowie Aston Martin schien es nie ganz zusammenzupassen.

Nun jedoch verfügt er bei Aston Martin über ein revolutionäres Auto, ein Team unter der Leitung eines der größten technischen Köpfe der Geschichte und ein neues Reglement, das die Karten völlig neu mischt.

Wenn die Zuverlässigkeit des Motors und die Performance des Kraftstoffs stimmen, könnte sich Alonso auf den vielleicht letzten und beeindruckendsten Meisterschaftsrun seiner Karriere vorbereiten.

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