Formel 1 „F1-Team zieht Reißleine: Pläne zum Auslassen mehrerer Rennen werden laut“ BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 19: Fernando Alonso of Spain driving the (14) Aston Martin F1 Team AMR26 Honda on track during day two of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 19, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Sona Maleterova/Getty Images) Von A. Schenk 6. März 2026 Adrian Newey F1-News Fernando Alonso Formel 1 Großer Preis von Australien Aston Martin weit von den eigenen Erwartungen entfernt: Den Autos fehlt es an Pace und Sicherheit. Die Teilnahme von Aston Martin an den ersten Rennen der Formel-1-Saison 2026 steht erneut zur Disposition, nachdem Adrian Newey vor möglichen Gesundheitsrisiken durch extreme Vibrationen des AMR26 gewarnt hat. Während einer Pressekonferenz beim Grand Prix von Australien erklärte Newey, dass die Vibrationen so stark seien, dass den Fahrern dauerhafte Nervenschäden drohen, wenn sie zu viele Runden am Stück absolvieren. Fernando Alonso schätzt, dass er maximal etwa 25 Runden fahren kann, bevor dieses Risiko eintritt, während Lance Stroll sein Limit bei rund 15 Runden sieht. Aston Martin reist nach einer besonders schwierigen Wintertestphase nach Melbourne. Das Team spulte mit Abstand die wenigsten Kilometer ab und belegte am Ende der Zeitentabelle die hinteren Plätze. Der neue Honda-Motor erweist sich als problematisch und scheint noch nicht optimal in das von Newey entworfene Chassis integriert zu sein. Lies auch: Paukenschlag bei Ferrari: Scuderia bestätigt Ausfall von Charles Leclerc Sollte Aston Martin überhaupt an den Start gehen? Da die Situation offensichtlich ein Sicherheitsrisiko darstellt, stellt sich die Frage, ob das Team überhaupt antreten sollte, zumal man ohnehin am Ende des Feldes fährt. Einige Beobachter vermuten, dass Newey möglicherweise bewusst Druck auf die FIA ausüben möchte, indem er das Problem so offen thematisiert. Im Fahrerlager kursieren nämlich Gerüchte, wonach Aston Martin um Erlaubnis bitten könnte, eines oder mehrere Rennen auszulassen. Normalerweise wäre dies ein Verstoß gegen das Concorde Agreement, jenen Vertrag, der die Teams zur Teilnahme an allen Rennen verpflichtet. Doch im Falle eines Sicherheitsproblems könnte das Team versuchen, eine Ausnahmegenehmigung zu erwirken. Zuvor wurde bereits spekuliert, dass Aston Martin das Rennen in Australien vorzeitig aufgeben könnte, sofern sich die Autos innerhalb der 107-Prozent-Hürde qualifizieren. In diesem Szenario würde jede gefahrene Runde primär als zusätzliche Testarbeit dienen. Artikel geht weiter unter dem Bild. Berichten aus dem Paddock zufolge könnte die Lage sogar noch ernster sein. Sowohl Aston Martin als auch Honda würden von zusätzlicher Zeit profitieren, um die Probleme in Silverstone respektive Sakura zu lösen. Der Motor soll derzeit ein erhebliches Leistungsdefizit aufweisen, und es könnte Monate dauern, bis dieses vollständig behoben ist. Newey deutete intern bereits an, dass der Nachbesserungsprozess begonnen hat, erwartet jedoch nicht, dass Aston Martin vor der zweiten Saisonhälfte wirklich konkurrenzfähig sein wird. Während das Team unter anderem am Getriebe und weiteren Anpassungen am radikalen Chassis arbeitet, befasst sich Honda weiterhin mit den Motorproblemen. Vorerst sieht es so aus, als stünde Alonso und Stroll ein besonders schwieriger Saisonauftakt bevor mit einem Auto, das bei den Tests in Bahrein zeitweise fast unfahrbar wirkte. Lies auch: Abrechnung mit Max Verstappen: Ex-F1-Pilot kritisiert Ego-Einstellung des Weltmeisters Lies auch: Charles Leclerc teilt nach hitzigem Vorfall mit Hamilton ordentlich aus Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Paukenschlag bei Ferrari: Scuderia bestätigt Ausfall von Charles Leclerc Formel 1 Abrechnung mit Max Verstappen: Ex-F1-Pilot kritisiert Ego-Einstellung des Weltmeisters Formel 1 Charles Leclerc teilt nach hitzigem Vorfall mit Hamilton ordentlich aus Formel 1 Kimi Antonelli lehnt F1-Startnummer 1 ab Formel 1 Ex-Formel-1-Weltmeister vor dem Ruin: 66 Millionen Euro in Büffelfarm versenkt Formel 1 Sergio Perez lässt sich seinen berühmten Spitznamen markenrechtlich schützen