Formel 1 F1-Pilot auf sich allein gestellt: „Mama sagt, ich muss es selbst regeln“ IMOLA, ITALY - MAY 18: Oscar Piastri of Australia driving the (81) McLaren MCL39 Mercedes leads Max Verstappen of the Netherlands driving the (1) Oracle Red Bull Racing RB21 and the rest of the field at the start during the F1 Grand Prix of Emilia-Romagna at Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari on May 18, 2025 in Imola, Italy. (Photo by Clive Rose/Getty Images) Von A. Schenk 14. Februar 2026 Andrea Kimi Antonelli F1-News Formel 1 Kimi Antonelli Mercedes Kimi Antonelli gibt sich bei Präsentation des Mercedes W17 ehrgeizig Im Rahmen der Präsentation des neuen Mercedes W17 hat sich Kimi Antonelli bemerkenswert offen geäußert. Der junge Italiener machte keinen Hehl aus seinen Ambitionen für die Formel-1-Saison 2026. „Das Ziel ist es, zu gewinnen.“ Nach einem starken Debütjahr sieht Antonelli aufgrund des neuen Formel-1-Reglements große Chancen. „Die neuen Regeln sind eine Riesenchance für alle.“ „Wenn wir konkurrenzfähig sind, möchte ich um Siege mitfahren und vielleicht sogar um den Titel“, sagt er. „Es wird nicht einfach, denn mit George Russell habe ich einen starken Teamkollegen, aber ich glaube, dass wir gemeinsam Großes erreichen können.“ Antonelli zeigte sich zufrieden mit den ersten Testtagen in Barcelona. Lies auch: George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer „Es war ein positiver Test“ „Das Team hat seit dem Shakedown in Silverstone großartige Arbeit geleistet. Wir konnten problemlos fahren, auch in Barcelona.“ „Es war ein positiver Test, auch wenn es schwierig ist einzuschätzen, wo wir im Vergleich zu den anderen Teams genau stehen.“ „Schließlich kennen wir deren Benzinmengen und Motoren-Mappings nicht. Aber das Gefühl im Auto war gut.“ „Ich kann es kaum erwarten, in Bahrain wieder auf der Strecke zu sein.“ Der Italiener blickt jedoch auch mit Bewunderung auf die Konkurrenz. „Red Bull hat beeindruckt, vor allem mit dem Motor. Sie entwickeln ihre Power Unit jetzt selbst, mit Unterstützung von Ford, und das ist eine große Umstellung.“ „Aber es scheint gut zu funktionieren. Sie konnten viele Runden abspulen. Racing Bulls ist sogar noch mehr gefahren, auch wenn wir wissen, warum.“ „Wir dachten, sie hätten mehr Probleme, aber sie haben einen fantastischen Job gemacht.“ „Auch Ferrari war beim Test gut unterwegs, vor allem was die Zuverlässigkeit angeht.“ „McLaren hatte etwas mehr Probleme, aber ihr Auto sieht von der Dynamik her sehr gut aus.“ Antonelli ging auch auf das Fahrerlebnis mit der neuen Fahrzeuggeneration ein. „Die Power ist beeindruckend. Durch den elektrischen Boost ist die Beschleunigung viel heftiger.“ „Die Batterie hält zwar nicht ewig, ist aber stark genug für die gesamte Gerade.“ „Allerdings lässt die elektrische Unterstützung zum Ende hin nach, weshalb der Top-Speed am Ende der Geraden niedriger liegt.“ „Dadurch verändern sich die Bremspunkte von Kurve zu Kurve.“ „In schnellen Kurven merkt man, dass weniger Downforce vorhanden ist, während sich das Auto in langsamen Kurven sogar besser anfühlt.“ „In den Bremszonen neigen die Räder eher zum Blockieren, besonders wenn die aktive Aerodynamik nicht schnell genug reagiert.“ „Das haben wir in Barcelona ebenfalls getestet. Wir stehen noch am Anfang, aber die Entwicklung in diesem Jahr wird enorm sein, wenn die Teams das Auto besser verstehen.“ Auch abseits der Strecke ändert sich für Antonelli viel. Sein zweites Jahr in der Formel 1 markiert nicht nur einen sportlichen Schritt, sondern auch einen persönlichen. „Die Erfahrung aus dem letzten Jahr hat mich viel stärker gemacht. Ich weiß jetzt, was mich erwartet, ich verstehe diese Welt besser. Ich bin wirklich bereit dafür.“ „Seit einem Monat wohne ich alleine, und jetzt ist es an der Zeit, den Haushalt selbst zu schmeißen. Ich muss putzen, Wäsche waschen…“ „Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, musste ich nichts tun. Jetzt muss ich alles selbst machen, und ich muss sagen: Es macht mir Spaß.“ „Es ist mein Zuhause, und ich möchte, dass es ordentlich und sauber ist. Ich lerne noch dazu.“ „Meine Mutter hilft mir noch ein bisschen, aber ich denke, sie wird mir bald sagen, dass ich es alleine schaffen muss.“ „Aber ich genieße es, einen eigenen Rückzugsort zu haben, besonders nach intensiven Wochen wie in Barcelona und England.“ Lies auch: Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Lies auch: Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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