Formel 1

F1-Legende kontert unserem Landsmann: „Mund halten und fahren“

F1-Legende kontert unserem Landsmann: „Mund halten und fahren“
SHANGHAI, CHINA - MARCH 15: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing on the grid during the F1 Grand Prix of China at Shanghai International Circuit on March 15, 2026 in Shanghai, China. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603150471 // Usage for editorial use only //

Max Verstappen schießt erneut gegen das neue Reglement: Weltmeister lässt kein gutes Haar an den Plänen der Formel 1

In der Formel 1 ist eine neue Ära angebrochen. Das neue Reglement hat die Königsklasse des Automobilsports komplett auf den Kopf gestellt, und das sorgt nicht bei jedem für Begeisterung.

Während einige Piloten durchaus angetan sind, gehört Max Verstappen eindeutig nicht dazu. Immer wieder lässt der viermalige Weltmeister durchblicken, dass er kein Fan des Regelwerks ist und dies nicht das sei, worum es in der Formel 1 gehen sollte.

Auch die ehemaligen Formel 1-Piloten Damon Hill und Johnny Herbert haben die Kritik von Verstappen vernommen.

„Max Verstappen. Sollte er einfach den Mund halten und fahren?“, fragt sich Hill lautstark im Podcast Stay On Track von The Race.

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Würde Verstappen auch so klagen, wenn er ein Siegerauto hätte?

„In vielerlei Hinsicht ja“, antwortet Herbert.

„Es ist immer sehr angenehm, wenn man im besten Auto sitzt. Es ist immer ein gewisser Kampf, wenn man nicht im besten Auto sitzt“, urteilt Herbert.

Damit scheint der Ex-Pilot anzudeuten, dass Verstappen nicht so sehr klagen würde, wenn er in einem Siegerauto säße. Red Bull hat derzeit noch nicht alles perfekt aussortiert, weshalb die Unzufriedenheit bei Max Verstappen vorerst wächst. Herbert glaubt jedoch, dass der Erfolgsweg von Verstappen noch lange nicht zu Ende ist.

„Er hat bis jetzt keine schlechte Karriere gehabt“, so der ehemalige Rennfahrer.

„Er kann in der Formel 1 noch viel erreichen, vielleicht noch einen weiteren Weltmeistertitel oder sogar noch drei.“

Johnny Herbert setzt damit hohe Erwartungen in den Niederländer. Der Brite will weiter ausführen, doch Hill unterbricht ihn.

„Diplomatie ist nicht wirklich sein Ding, oder?“, sagt er über Verstappen. Herbert muss lachen.

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„Glaubst du?“ Verstappen hält mit seiner Meinung nie hinter dem Berg und verschafft sich immer deutlich Gehör. Hill kann das durchaus schätzen, wie er verrät.

„Es ist gut, dass man von ihm immer eine direkte, ehrliche Meinung bekommt“, so Hill.

„Er sagt, was er denkt.“

„Weil er kein Auto hat, mit dem er gewinnen kann, klingt es jetzt so, als ob er sich darüber beklagt, anstatt dass es um die Formel 1 an sich geht.“

Hill teilt die Meinung von Herbert also nicht uneingeschränkt. Der Weltmeister von 1996 findet, dass es aktuell so wirkt, als würde Verstappen nur klagen, weil er in einem unterlegenen Auto sitzt. Hill glaubt hingegen, dass Verstappen schlichtweg nicht mit dem Weg einverstanden ist, den die Formel 1 eingeschlagen hat.

Verstappen sieht das neue Reglement kritisch; laut Hill spiele es keine Rolle, ob er nun Rennen gewinnt oder nicht. Hill glaubt, dass die Kritik von Verstappen Einfluss auf die Formel 1 haben könnte.

„Was sie nicht wollen, ist, dass Max beschließt, die Formel 1 zu verlassen“, erklärt Hill.

„Das wäre ein Misstrauensvotum gegen die Formel 1 und die Richtung, in die sich der Sport entwickelt.“

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